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Unternehmensnachrichten | Fr, 03.02.2012 10:40

Höhn startet klimaneutral ins Jahr 2012

Die Höhn-Gruppe Ulm/Biberach hat die Zertifizierung für den CO2-kompensierten Druck erfolgreich abgeschlossen. Displays, Faltschachteln, Präsentations-Verpackungen und Druckprodukte aller Art können nun klimaneutral produziert werden.

Bei der Höhn-Gruppe Ulm/Biberach finden Klimaschutz und nachhaltiges Produzieren nicht nur in der Unternehmensphilosophie Berücksichtigung, sondern auch in der täglichen Arbeit. (Foto: Höhn GmbH & Co. KG)

Bei der Höhn-Gruppe Ulm/Biberach finden Klimaschutz und nachhaltiges Produzieren nicht nur in der Unternehmensphilosophie Berücksichtigung, sondern auch in der täglichen Arbeit. (Foto: Höhn GmbH & Co. KG)


Die Unternehmen der Höhn-Gruppe haben sich der Klimainitiative des Bundesverbands Druck und Medien (bvdm) angeschlossen, die speziell für die Druckindustrie entwickelt wurde. Ziel dieser Initiative ist es, den Ausstoß von Kohlendioxid zu vermeiden und, falls dies nicht möglich ist, zu ermitteln und zu kompensieren. Grundsätzlich wird die Vermeidung von CO2-Emissionen angestrebt, der Energie- und Ressourcenverbrauch soll reduziert werden. Dort, wo Produktionsabläufe keine Vermeidung zulassen – etwa beim Transport von Waren – werden die Emissionen ermittelt, quantifiziert und bewertet. Zu diesem Zweck hat Höhn einen CO2-Rechner installiert, der jeden einzelnen Produktionsschritt beleuchtet und die unvermeidbaren Emissionen erfasst. Mit dem Erwerb von seriösen Gold-Standard-Klimaschutz-Zertifikaten wird eine Kompensation erzielt und eine Klimaneutralität hergestellt.

Höhn setzt mit der Zertifizierung auf einen „gelebten“ Klima- und Umweltschutz. Geschäftsführer Sebastian Haug legt besonderen Wert auf die permanente Umsetzung aller Zertifizierungs-Grundlagen im Unternehmen. „Wir möchten technisch stets auf dem aktuellsten Stand sein und Kunden das Optimale bieten. Deshalb gehört für uns das verantwortungsvolle Wirtschaften und Produzieren ebenso zur Unternehmensphilosophie wie der schonende Umgang mit Ressourcen. Jetzt können wir unseren Kunden mit einer klimaneutralen Produktion umweltgerecht hergestellte Produkte anbieten“, erläutert Haug die Initiative für den Umweltschutz. Das Unternehmen verfügt bereits über verschiedene Zertifizierungen, darunter Zertifizierungen nach DIN EN ISO 14001, DIN ISO 9001 und DIN ISO 12647 (Prozess-Standard Offsetdruck) sowie die FSC-Zertifizierung. 

Klimaneutrales Wirtschaften und Produzieren gewinnt angesichts zunehmender Klimaveränderungen, die auf einen hohen Ausstoß an Treibhausgasen zurückzuführen sind, immer mehr an Bedeutung. Deshalb wurden Projekte ins Leben gerufen, die eine Kompensation von unvermeidbaren Emissionen ermöglichen. Das Prinzip der Klimaneutralität ist einfach: Treibhausgase, also CO2-Emissionen, sollen nach Möglichkeit vermieden werden. Da dies in einer Produktion jedoch nicht vollständig vermeidbar ist, kann die Emission an einem anderen Ort durch Klimaschutzmaßnahmen neutralisiert werden. Produktionsabläufe, Logistik, Energieverbrauch usw. werden berechnet und durch den Kauf von Emissionsminderungszertifikaten ausgeglichen. Finanziert werden auf diese Weise Klimaschutzprojekte weltweit, beispielsweise die Nutzung von Wind- und Wasserkraft, Sonnenenergie oder auch die Aufforstung von natürlichen Wäldern. Aktuell wird durch die CO2-Kompensation der Höhn -Gruppe der Bau eines Windkraftparks in der Türkei mitfinanziert. Gold-Standard-Zertifikate berücksichtigen darüber hinaus auch die Verbesserung der sozialen und wirtschaftlichen Situation der Menschen in den Projektregionen, die sich vor allem in Schwellen- und Entwicklungsländern befinden.

(Redaktion)