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Wirtschaft | Mo, 03.02.2014 08:41

Inflationsrate im Januar auf 1,3 Prozent gestiegen

Im Januar erhöhte sich der Verbraucherpreisindex in Baden-Württemberg gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,3 Prozent. Seit August 2013 bewegt sich die Inflationsrate in einem Bereich zwischen 1,2 und 1,4 Prozent. Damit ist sie ein gutes Stück von der Schwelle von zwei Prozent entfernt, bis zu der nach gängiger Auffassung Preisstabilität herrscht. Gegenüber dem Vormonat Dezember gingen die Preise im Durchschnitt um 0,6 Prozent zurück. Das ergeben vorläufige Berechnungen des Statistischen Landesamtes.


Der moderate Verlauf der Gesamtentwicklung fußt wie in den vergangenen Monaten vor allem auf der rückläufigen Entwicklung des Heizöl- (minus 8,0 Prozent gegenüber Januar 2013) und Kraftstoffpreises (minus 4,9 Prozent). Ohne Berücksichtigung dieser Mineralölerzeugnisse läge der Verbraucherpreisindex mit einem Anstieg von 1,7 Prozent deutlich höher.

Angetrieben wird die Preissteigerung weiterhin durch die Nahrungsmittelpreise mit einem Anstieg um 3,9 Prozent gegenüber Januar 2013. Stark angezogen haben die Preise für Speisefette und –öle (12,8 Prozent), auch Molkereiprodukte, einschließlich Eier, haben sich mit 10,0 Prozent spürbar verteuert. Die Preise für Kaffee, Tee und Kakao haben dagegen um 3,2 Prozent nachgegeben.

Bei den Ausgaben rund um das Wohnen (Nettokaltmiete und Mietnebenkosten) stiegen die Preise gegenüber dem Januar des Vorjahres um 1,6 Prozent an. Bekleidung und Schuhe wurden um 1,5 Prozent teurer. In der Gastronomie erhöhten sich die Preise um 1,9 Prozent.

Nach wie vor hält dagegen der Preisverfall bei Fotoausrüstungen und Unterhaltungselektronik mit einem Minus von jeweils 6,2 Prozent an. Gleiches gilt für  PC-Ausrüstungen mit minus 5,8 Prozent. Der Preis für Telefongeräte ist um 2,5 Prozent gesunken.

Gegenüber dem Vormonat Dezember 2013 gingen die Preise für Heizöl um 2,7 Prozent zurück. Kraftstoffe verbilligten sich um 1,5 Prozent, insbesondere Diesel wurde günstiger (minus 2,0 Prozent). Im Vergleich zum Vormonat waren Bekleidung und Schuhe 5,3 Prozent billiger. Bei Nahrungsmitteln legten die Preise dagegen um 0,7 Prozent zu.

(Redaktion)