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Franchising | Fr, 15.06.2012 09:36

Interview mit Klaus Thiele: Existenzgründung als Franchise-Nehmer

Von: Tabea Knabe

Klaus Thiele ist seit Ende Dezember 2011 Franchise-Nehmer des Sanierungsspezialisten Rainbow International für den Standort Stuttgart. Zuvor hat Thiele 12 Jahre als Vertriebsleiter der Leasinggesellschaft UVW gearbeitet und seinen Bereich „Franchisefinanzierung“ zur Marktführerschaft in Deutschland etabliert. Innerhalb dieses Zeitraums hatte der gebürtige Tübinger Einblick in über 200 am Markt agierende Franchise-Systeme.

Klaus Thiele ist seit Ende Dezember 2011 Franchise-Partner von Rainbow International für das Gebiet Stuttgart. (Foto: Rainbow International)

Klaus Thiele ist seit Ende Dezember 2011 Franchise-Partner von Rainbow International für das Gebiet Stuttgart. (Foto: Rainbow International)


Herr Thiele, worin sehen Sie den Vorteil einer Existenzgründung als Franchise-Nehmer?

Im Gegensatz zu einer „freihändigen“ Existenzgründung kann man die Erfolgsaussichten anhand der vorliegenden Erfahrungen im Franchisesystem im Vorfeld sehr genau abschätzen. Der Erfahrungsaustausch unter den Kollegen bringt alle weiter und der nicht zu unterschätzende Support seitens einer starken Systemzentrale hilft mir als Gründer über so manche Klippe, die Einzelkämpfer sicherlich ins Straucheln bringen.

Alles in Allem ist es das Gesamtpaket „Franchise“, das mich seit vielen Jahren überzeugt.

Warum haben Sie sich für Rainbow International entschieden?

Ich habe über ein Jahrzehnt die verschiedensten Franchisesysteme kennen gelernt. Gute, aber auch nicht so gute.

Neben vielen weiteren, wirklich ansprechenden und nachweislich erfolgreichen Systemen, hat mich als Gründer Rainbow-International am meisten angesprochen. Die konjunkturunabhängige Dienstleistung, die Herausforderungen als Manager eines mittelständischen Betriebes und nicht zuletzt, eine Zentrale mit jederzeit erreichbaren, kompetenten Ansprechpartnern, die zu allen Fragen (von denen es eine Menge gibt) stets eine Antwort parat haben.

Wie sieht Ihr täglicher Arbeitsalltag aus?

Kurz gesagt: „lang“. Etwas ausführlicher beschrieben, als Chef eines solchen Betriebes steht man Mitarbeitern wie Kunden jederzeit für die alltäglichen, hunderten Fragen zur Verfügung.

Ein großes Thema ist die Personalpolitik. Wen kann ich einstellen, welchen Mitarbeiter muss ich an welchen Stellen wie weiter entwickeln?

Letztendlich ist es meine Aufgabe als Inhaber, die Prozesse so zu steuern, dass jederzeit der richtige Mitarbeiter mit den jeweiligen Aufgaben betraut ist.

Daneben muss ich noch Sorge dafür tragen, dass potentielle Auftraggeber auch von unserer Existenz wissen, also vertrieblich tätig sein.

Hat sich Ihr Leben sehr verändert, seitdem Sie selbständig sind?

Ja, natürlich. Als Selbständiger schaltet man nie ab. Die täglichen wie auch die langfristigen  Aufgaben beschäftigen einen rund um die Uhr.

Allerdings, auch wenn es so sicher herausfordernder ist, als es Angestellter je war, so arbeitet man doch für sich. Diese Freiheit ist den Mehraufwand jederzeit wert.

Welchen Tipp haben Sie für angehende Franchise-Nehmer?

Neben den „Hard-facts“ wie eine gute Planung, das richtige System, eine sinnvolle, nicht zu knapp bemessene Finanzierung… Auch in den stürmischsten Zeiten Nerven bewahren. Es lohnt sich.

Vielen Dank für das Gespräch.