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KMU & Freiberufler | Di, 11.02.2014 13:41

Investitionsführer Baden-Württemberg: Kompass für Wirtschaftsentscheider

Die baden-württembergischen Unternehmen verfügen über das höchste Innovationspotenzial innerhalb der EU. Nicht ohne Grund: Im Bundesland wurden in den vergangenen Jahren 5,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Forschung und Entwicklung (FuE) aufgewendet. In der Neuauflage des von der L-Bank und dem F.A.Z.-Institut erstellten Investitionsführers Baden-Württemberg wird die Attraktivität des Standorts deutlich.


Der Südwesten liegt bei den FuE-Investitionen an der Spitze der EU-Regionen. Über alle Bundesländer gerechnet, weist Deutschland eine FuE-Quote von 2,9 Prozent auf. Es wird aber nicht nur Geld in die Forschung investiert. Auch die Ergebnisse stimmen: Die heimischen Erfinder haben in Relation zur Bevölkerungszahl rund fünfmal so viele Patente beim Europäischen Patentamt angemeldet wie der Durchschnitt aller EU-Staaten.

Leuchtturm unter den Bundesländern

Eine ausgeprägte Forschungsinfrastruktur und der Erfindungsreichtum der Menschen im Südwesten sind ein besonderer Anreiz für Investoren und Unternehmen, ins Land zu kommen. Aber es sind nicht die einzigen Argumente die für Baden-Württemberg sprechen. Der Investitionsführer beschreibt als Kompass in kompakter Form, was die Infrastruktur, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die Lebensqualität und die vielseitigen Formen der Wirtschaftsförderung für nationale und internationale Unternehmen so attraktiv macht.

„Die Spitzenposition verdankt das Land auch dem dichten Netz aus Hochschulen und öffentlichen Forschungseinrichtungen. Mit rund 70 staatlichen und privaten Hochschulen bietet der Südwesten die vielfältigste Hochschullandschaft Deutschlands“, so Prof. Dr. Manfred Schmitz-Kaiser, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands der L-Bank, Staatsbank für Baden-Württemberg. „Positiv verstärkend wirken sich die regionalen Wirtschaftscluster im Land aus. Die Nähe zu anderen erfolgreichen Unternehmen spornt an, der Wettbewerb befruchtet. Produzierende Unternehmen können auf eine Vielzahl höchstqualifizierter Zulieferunternehmen zurückgreifen.“

Beispielhaft dafür steht die Gesundheitswirtschaft, die wie viele andere Branchen im Investitionsführer detailliert dargestellt ist. Die Unternehmen der baden-württembergischen Gesundheitswirtschaft erzielen etwa 23 Prozent des gesamten Branchenumsatzes in Deutschland und verfügen über den höchsten Anteil an Beschäftigten in der inländischen Medizintechnik. Über ein Viertel der deutschen Pharmaunternehmen konzentriert sich auf Baden-Württemberg, rund ein Fünftel der Beschäftigten arbeitet hier. Damit ist der Südwesten der wichtigste Standort der Pharmabranche in Deutschland. Geprägt ist die Struktur dabei vor allem durch kleine und mittelständische Unternehmen. Jedes zweite Unternehmen hat weniger als 100 Beschäftigte.

Baden-Württembergs Medizintechnik ist eines von vielen regionalen Wirtschaftsclustern des Landes. Mit Hilfe des Investitionsführers erfahren interessierte Unternehmen, wie sich die Cluster der unterschiedlichen Branchen wie etwa Automotive und Maschinenbau entwickeln.

Die Neuauflage des alle zwei Jahre erscheinenden Investitionsführers Baden-Württemberg der L-Bank informiert Investoren aus dem In- und Ausland über die Wirtschaftsstruktur des Landes mit ihren regionalen und branchenspezifischen Schwerpunkten. Die Publikation bietet dabei auf 68 Seiten kompakt alle wichtigen Informationen über Landesförderinstrumente, Unternehmensbesteuerung und Gründungsmöglichkeiten in Baden-Württemberg. Kontaktadressen runden das Angebot ab. Der Investitionsführer Baden-Württemberg kann unter www.l-bank.de/investitionsfuehrer kostenfrei bezogen werden.

(Redaktion)