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| Mo, 08.08.2011 15:19

IT-Forschungsprojekt IBIS gestartet: Gestaltung intuitiver Softwarebenutzung mit Image Schemata

Das Forschungsprojekt IBIS - Gestaltung intuitiver Benutzung mit Image Schemata - untersucht seit Mai 2011, wie durch den Einsatz so genannter Image Schemata kreative und intuitive Benutzeroberflächen entwickelt werden können. Die Projektergebnisse sollen in die Praxis der Softwareentwicklung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) einfließen. Sie können so zu einer höheren Attraktivität, Akzeptanz und Marktchance der hergestellten Produkte beitragen.


Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert IBIS im Rahmen der Maßnahme "KMU-innovativ: IKT". In dem Verbundprojekt arbeiten die a3 systems GmbH, Saarbrücken, die ICT Solutions AG, Trier, die Technische Universität Berlin und das Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering, Kaiserslautern, für 18 Monate als Partner zusammen. Projektträger ist das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.

Um intuitiv erschließbare Softwareschnittstellen zu entwickeln, ist es hilfreich, auf den Alltagserfahrungen der späteren Nutzer aufzubauen. Ein klassisches Beispiel hierfür ist der PC-"Desktop", bei dem der Schreibtisch als Metapher für eine Benutzeroberfläche des Computers aufgegriffen wurde. Die Kognitionspsychologie betrachtet derartige Alltagsmetaphern systematisch in der Methode der Image Schemata. Im Projekt IBIS soll die Image-Schema-Methode in die Praxis der Softwareentwicklung von KMU integriert werden. Dies wird durch die Entwicklung von Softwareprototypen erprobt, anschließend werden sowohl der Entwicklungsprozess als auch die entstandenen Prototypen bewertet.

Informationen zum Projekt und erste Ergebnisse stehen jetzt im Internet unter http://www.ibis-projekt.de zur Verfügung. "Das IBIS-Internetportal wird im Laufe des Projekts sukzessive ausgebaut und stellt den Wissenstransfer zu anderen KMU und zu Forschung und Lehre sicher", erläutert Rudolf Klein, IBIS-Projektleiter und Mitglied der Geschäftsführung bei a3 systems. "Außerdem planen wir viele weitere Transferaktivitäten, damit IBIS einen möglichst guten Beitrag zur Konkurrenzfähigkeit innovativer deutscher Softwareprodukte leisten kann."

(Redaktion)