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Vermischtes | Di, 11.12.2012 11:05

Karriere-Vorsätze 2013: 37 Prozent der Arbeitnehmer wollen mehr Geld verdienen

Arbeitnehmer in Deutschland haben sich beruflich für 2013 einiges vorgenommen. Ganz oben steht der Wunsch nach finanzieller Verbesserung. 37 Prozent der Deutschen möchten im nächsten Jahr mehr verdienen. Auch eine entspanntere Einstellung zum Beruf ist für 26 Prozent eines der wichtigsten persönlichen Ziele. Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative Umfrage der Personalberatung ManpowerGroup zum Thema „Karriere-Vorsätze 2013“. Dafür wurden 1.000 Deutsche zu ihren beruflichen Wünschen und Vorsätzen befragt.


„Dass die Arbeitnehmer selbstbewusst in das neue Jahr starten, ist ihr gutes Recht“, sagt Vera Calasan, Chefin der ManpowerGroup Deutschland. „Die Unternehmen wissen, dass ihre Fachkräfte viel wert sind – gerade jetzt, wo es darauf ankommt, die Krise endlich zu überwinden. Und die Vorzeichen für das neue Jahr sind besser als zuletzt erwartet.“ Der ifo-Geschäftsklimaindex hat sich im November 2012 erholt.

Nach einem höheren Gehalt als Karriereziel Nummer eins folgt bei 17 Prozent der Wunsch, zukünftig mehr Wertschätzung für die Arbeit zu bekommen. Auf Platz drei im Ranking der Karriere-Vorsätze für 2013 liegt der Wunsch einen Arbeitsplatz finden, der den persönlichen Fähigkeiten und Interessen besser entspricht. Das wurde von 14 Prozent der Befragten genannt. Darauf folgt mit 11 Prozent der Wunsch, mehr Verantwortung zu tragen. Ein Fünftel der Bundesbürger ist mit dem beruflichen Status quo zufrieden und wünscht sich für 2013 keine Veränderung.

Neben den karrierebezogenen Wünschen haben die Deutschen auch konkrete gute Vorsätze für den Job gefasst. An ihrer Einstellung möchten 26 Prozent der Befragten arbeiten, indem sie sich Probleme auf der Arbeit nicht mehr so zu Herzen nehmen. 15 Prozent möchten sich im kommenden Jahr stärker im Beruf engagieren und zwölf Prozent möchten effizienter arbeiten. Weitere 12 Prozent wollen dagegen kürzer treten und weniger arbeiten. Fest vorgenommen, sich im kommenden Jahr bei einem anderen Arbeitgeber zu bewerben, haben sich zehn Prozent. Ebenfalls zehn Prozent wollen mehr Zeit in den Job investieren, also länger arbeiten. 15 Prozent der befragten Bundesbürger haben keinerlei berufliche Vorsätze für 2013.

„Die Bundesbürger achten mehr darauf, sich im Job nicht zu sehr unter Druck zu setzen und in der Freizeit abzuschalten“, sagt Vera Calasan. „Das bedeutet nicht, dass sie sich im Job nicht engagieren – ganz im Gegenteil. Mitarbeiter gehen motivierter an ihre Aufgaben und sind deutlich leistungsfähiger, wenn sie ausgeglichen sind.“

(Redaktion)