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Wirtschaft | Mi, 11.02.2009 11:13

Krise, nein danke! InterGest ruft Initiative ins Leben und erinnert an Stärken deutscher Unternehmen

"Stell Dir vor es ist Krise und keiner macht mit!" Mit diesem Aufruf startet die international tätige Treuhandgesellschaft InterGest unter www.KRISE-NEIN-DANKE.com nun eine Trendwende. Die Plattform richtet sich an Verantwortliche und Entscheider, die das Heft wieder in die Hand nehmen und andere wachrütteln wollen. Denn, wer die Nachrichten aufmerksam verfolgt, merkt schnell: Um den Standort Deutschland ist es weit nicht so schlecht bestellt, wie überall zu lesen ist.

"Krise, nein Danke!" Logo/Aufkleber - Die international tätige Treuhandgesellschaft InterGest ruft eine Iniative zur Trendwende in Zeiten der Wirtschaftskrise ins Leben. Weitere Infos unter www.KRISE-NEIN-DANKE.com (Bild: obs/InterGest GmbH)

"Krise, nein Danke!" Logo/Aufkleber - Die international tätige Treuhandgesellschaft InterGest ruft eine Iniative zur Trendwende in Zeiten der Wirtschaftskrise ins Leben. Weitere Infos unter www.KRISE-NEIN-DANKE.com (Bild: obs/InterGest GmbH)


Saarbrücken (ots) - So spürt beispielsweise die stark exportabhängige Maschinenbauindustrie von den Turbulenzen der internationalen Finanzmärkte bislang wenig. Nach wie vor ist Technik "Made in Germany" weltweit gefragt, die Auftragsbücher sind bis weit ins kommende Jahr gefüllt. Gerade in aufstrebenden Ländern wie China, Indien und Russland steigt die Nachfrage besonders stark an.

Auch hierzulande stehen die Zeichen nicht so schlecht. Beispiel Berlin: Oft als Metropole ohne nennenswerte Großunternehmen verspottet, hat sich die Hauptstadt in den vergangenen Jahren wirtschaftlich erheblich weiterentwickelt. Selbst in der Krise - so schätzt das Statistische Landesamt - kann die Hauptstadt auf ein Wachstum von rund 2,5 Prozent hoffen. Werte wie Unternehmertum, Flexibilität, Fleiß, Kreativität und Entwicklergeist sind mit dem "Credit Crunch" nicht untergegangen. Sie bieten nach wie vor beste Voraussetzungen, um auf neue Marktordnungen zu reagieren. Wer es jetzt versteht, seine Produkte und Dienstleistungen neu zu platzieren, fremde Märkte zu erschließen oder längst notwendig gewordene Umstrukturierungen durchzuführen, für den wird die Krise zur Chance.

"Wir hören zu oft, dass es uns schlecht geht - bis wir es irgendwann alle selbst glauben. Diese negative Gedankenspirale müssen wir durchbrechen", fordert Prof. Peter Anterist, Geschäftsführer von InterGest Worldwide und Initiator der Initiative. Er verweist auf Branchen - vom Einzelhandel über Sportartikelhersteller bis hin zum PC-Markt - die, allen Unkenrufen zum Trotz, im Jahr 2009 voraussichtlich kräftig zulegen werden. Und auch im Auslandsgeschäft böten sich noch immer erhebliche Wachstumschancen.

Den besten Beleg dafür, wie man der Krise erfolgreich trotzen kann, liefert das Traditionsunternehmen Holtzmann Creativ Werbemittel GmbH & Co KG aus Saarbrücken. Der Mittelständler will in diesem Jahr antizyklisch handeln. "Während viele Kollegen ihre Messebesuche absagen, reisen wir in die USA, um die Trends und Ideen für Werbeartikel aufzuspüren und nach Asien, um neue Lieferanten und neue Produkte zu sourcen", berichtet Jens Holtzmann, Geschäftsführender Gesellschafter bei Holtzmann Creativ Werbemittel über seine Pläne. Zudem investiert das Unternehmen in zusätzliche Mitarbeiter, die zu Werbeartikelberatern bei der IHK ausgebildet werden sollen und stellt seit über 15 Jahren wieder Auszubildende ein. "Jede Krise geht vorbei, und wir haben keine Lust auf Gejammer", so Holtzmann.