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| Di, 16.09.2008 11:55

Linkspartei zu den Familienunternehmen: Oskar Lafontaine fordert Enteignung der Schaeffler-Eigentümer

Reichtum der Eigentümer sei das Ergebnis einer fortdauernden Enteignung

Oskar Lafontaine (© Fionn Große / PIXELIO (http://www.pixelio.de))

Oskar Lafontaine (© Fionn Große / PIXELIO (http://www.pixelio.de))


Köln (ots) - Oskar Lafontaine stellt die Eigentumsverhältnisse in Deutschland in Frage. Die großen Vermögen vieler Familienunternehmen seien "grundgesetzwidrig" angeeignet. Konkret nannte der Vorsitzende der Linkspartei bei einer Diskussion auf dem "Capital-Autogipfel" in Berlin die Schaeffler-Gruppe und forderte die Enteignung der Eigentümer Maria-Elisabeth Schaeffler und ihres Sohnes Georg, wie capital.de am Montag, 15. September, berichtet. Der fränkische Automobilzulieferer hatte Ende August den Dax-Konzern Continental übernommen.

Lafontaine sagte weiter, "kein Mensch" könne "in seinem Leben zehn Milliarden Euro auf verfassungsgemäße Weise anhäufen". Auf diesen Betrag bezifferte der Chef der Linkspartei das Vermögen der Schaeffler-Eigentümer. Vielmehr sei deren Reichtum "das Ergebnis einer fortdauernden Enteignung der Belegschaft und deren großen Beitrag zur Produktivität und Wertschöpfung". Insofern fordere er bei Lichte betrachtet nur "die Rückübereignung an die rechtmäßigen Eigentümer, nämlich an die Belegschaft.

Auf capital.de/lafontaine stehen die entsprechenden Rede-Passagen von Oskar Lafontaine als Video bereit.