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| Mi, 27.01.2010 09:23

MicroTEC Südwest gehört zu den Gewinnern des Spitzencluster-Wettbewerbs des Bundes

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat heute die Gewinner der zweiten Runde des Spitzencluster-Wettbewerbs bekannt gegeben. Das branchenübergreifende Technologiecluster MicroTEC Südwest, in dem mehr als 300 baden-württembergische Universitäten, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen auf dem Gebiet der Mikrosystemtechnik zusammenarbeiten, gehört zu den Gewinnern.

Campus Technische Fakultät der Uni Freiburg mit IMTEK (Foto: Uni Freiburg).

Campus Technische Fakultät der Uni Freiburg mit IMTEK (Foto: Uni Freiburg).


Das Cluster MicroTEC Südwest mit seinem Netzwerk aus Wissenschaft und Forschung entwickelt innovative Lösungen für die Systemtechnik und die Produkte der Zukunft. Im Mittelpunkt steht eine Verbesserung der Lebensqualität und Sicherheit der Menschen durch Benutzerfreundlichkeit von Alltagsgeräten und einen schonenden Umgang mit der Umwelt.

Rektor Prof. Hans-Jochen Schiewer freut sich über diese Auszeichnung: „Dieser großartige Erfolg ist auch der weltweit anerkannten wissenschaftlichen Profilierung der Mikrosystemtechnik der Universität Freiburg zu verdanken. Mit dem Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK) sind wir der federführende wissenschaftliche Partner in diesem Spitzencluster.“

Mit dem Gewinn dieses Wettbewerbs und den damit verbundenen Fördermitteln beschreitet MicroTEC Südwest den Weg zur Spitze im Bereich der Mikrosystemtechnik. Das BMBF beteiligt sich zur Hälfte an dem Gesamtprojektvolumen von über 80 Millionen Euro. Auch das Land Baden-Württemberg unterstützt mit einem beträchtlichen Beitrag die infrastrukturellen Maßnahmen zum Ausbau des Clusters und des Clustermanagement MicroTEC Südwest.

Thematisch bündelt MicroTEC Südwest zunächst seine Kräfte in den beiden Leuchtturmprojekten „Robuste und effiziente Sensorik“ mit dem Leitunternehmen Robert Bosch sowie „in-vitro-Diagnostik“ mit dem Leitunternehmen Roche Diagnostics. Mittelfristig werden insbesondere in den leitmarktorientierten Themenfeldern „Mobilität“ und „Gesundheit“ radikale Veränderungen und dadurch große Marktchancen für intelligente Mikrosystemlösungen erwartet.

„Innerhalb des Wettbewerbs konnte das IMTEK seine Ausnahmestellung im Bereich der Mikrosystemtechnik durch die Koordination der Themen Gesundheit, Mobilität und Systemintegration eindrucksvoll nachweisen“, so Prof. Dr. Holger Reinecke, Leiter des Lehrstuhls für Prozesstechnologie am IMTEK und innerhalb des Kernteams des Clusterantrages der Koordinator des Leitthemas Gesundheit und des Querschnitthemas Produktion.

Durch die Förderung von MicroTEC Südwest eröffnet sich nicht nur die Chance, die Mikrosystemtechnik als eine der wichtigsten Schlüsseltechnologien international auszubauen, sondern auch nutzbringend in die wichtigsten Anwenderbranchen zu übertragen:

- Automobil

- Life Science / Medizintechnik

- Produktion / Maschinenbau

- Automation / Sensorik

So werden Projekte zur Energieversorgung von Sensoren, zur Entwicklung neuartiger diagnostischer Plattformen und zur Überwachung und Optimierung von Produktionsanlagen, aber auch zur Erprobung neuer Formen der Zusammenarbeit in interdisziplinären Netzwerken und über alle Wertschöpfungsstufen hinweg durchgeführt. Der Cluster MicroTEC Südwest ist zudem ein bedeutender Technologielieferant für andere Cluster, speziell für die, die sich ebenfalls am Spitzencluster-Wettbewerb des BMBF beteiligt haben.

„Der Gewinn dieses wichtigen Wettbewerbes bedeutet einen großen Schub für das Innovations- und Technologiekonzept der Universität Freiburg – und die Freiburger Mikrosystemtechnik. Die Position Freiburgs unter den exzellenten Universitäten Deutschlands wird durch diesen Erfolg weiter gestärkt.“ so Prof. Jürgen Rühe, Prorektor für Internationalisierung und Technologietransfer und Professor am IMTEK. Im Cluster ist er für den Bereich Wissenschaft/Technologietransfer zuständig. „Die Aktivitäten im Rahmen des Bereichs Innovationsförderung des Clusters passen ausgezeichnet zu dem Konzept eines geplanten Innovationszentrums auf dem Campus der Technischen Fakultät am Flugplatz an dem Universität, Forschungseinrichtungen, Stadt und Industrie beteiligt sein werden“, so Rühe weiter.

(Uni Freiburg)