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KMU & Freiberufler | Di, 15.02.2011 07:28

Mit Sicherheit drucken: Leitfäden zum Schutz vor Emissionen aus Druckern und Kopierern

Die mögliche Gesundheitsgefährdung durch Emissionen aus Laserdruckern und Kopierern im Büro sorgt immer wieder für Diskussionen. Viele Beschäftigte, die mit diesen Geräten täglich arbeiten, sind verunsichert. Hintergrund sind Befürchtungen, dass die von Druckern und Kopierern ausgestoßenen Partikel krank machen können. Aktuelle Informationen stellt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) jetzt auf einer Übersichtsseite im Internet zur Verfügung. Dort bietet die BAuA aktuelle Informationen über Emissionen aus Laserdruckern und Kopierern sowie zu Tonerstäuben an. Dazu zählen auch zwei Schutzleitfäden, die auf jeweils zwei Seiten kurz und übersichtlich Maßnahmen vorstellen, die die Arbeit mit Druckern und Kopierern sicher machen.


So findet sich dort der Schutzleitfaden 130, der allgemeine Vorsichtsmaßnahmen und Empfehlungen auflistet, die grundsätzlich immer einzuhalten sind. Dazu gehört zum Beispiel, nur Geräte mit Prüf- und Umweltzeichen wie GS, DGUV-Test oder „Blauer Engel“ anzuschaffen oder eine gerätekundige Person zu beauftragen. Außerdem beschreibt er Maßnahmen, die im Zusammenhang mit Wartung und Instandhaltung stehen, und genaue Anforderungen an den Aufstellort für Drucker und Kopierer.

Der Schutzleitfaden 260 richtet sich vor allem an Servicetechniker, die für die Wartung der Geräte und für die Entsorgung der Tonerkartuschen zuständig sind, aber auch an Beschäftigte in Recyclingbetrieben. Dieser Leitfaden befasst sich unter anderem mit persönlicher Schutzausrüstung wie Handschuhen, der sicheren Entsorgung und den Inhalten einer Betriebsanweisung. Werden alle Maßnahmen getroffen, könne von einer sicheren Arbeitsumgebung ausgegangen werden, betont die BAuA.

Weiterhin enthält das Internetangebot Merkblätter und wissenschaftlich geprägte Fachartikel, die eine Übersicht über den aktuellen Kenntnisstand geben. Erläutert wird darin auch die aktuelle Bewertung der BAuA, wonach es für Beschäftigte im Büro hinsichtlich der Staubbelastungen keinen Anlass zur Besorgnis gibt. Hintergrund ist eine Abschätzung durch BAuA-Experten, dass die Staubbelastungen im derzeit akzeptablen Bereich liegen. Dies gelte auch für Servicetechniker und Beschäftigte in Recyclingbetrieben, die regelmäßig mit Toner arbeiten – vorausgesetzt, dass die Staubbelastung durch geeignete Maßnahmen möglichst gering gehalten werde.

Alle Schutzleitfäden, Merkblätter und Fachartikel können als PDF unter www.baua.de/tonerstaub heruntergeladen werden.

(Redaktion/BAuA)