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Unternehmensnachrichten | Mi, 11.05.2011 13:39

Nething Generalplaner Ulm/Neu-Ulm: Frieder Nething zieht sich aus der Geschäftsführung zurück

Mitte Februar 2011 hat sich Frieder Nething, Gründer der Nething-Gruppe, aus der operativen Geschäftsführung zurückgezogen. Die Unternehmensgruppe wird er weiterhin als Vorsitzender des Beirates beraten.

Frieder Nething hat sich aus dem operativen Geschäft des Unternehmens zurückgezogen. (Foto: Nething)

Frieder Nething hat sich aus dem operativen Geschäft des Unternehmens zurückgezogen. (Foto: Nething)


44 Jahre hat Frieder Nething, geboren 1941, das Unternehmen Nething General-planer GmbH Architekten und Ingenieure geprägt. Nach seinem Architekturstudium an der Fachhochschule in Karlsruhe und einer Weiterbildung an der Hochschule in Stuttgart gründete Frieder Nething 1967 gemeinsam mit seiner Frau Brigitte ein Architekturbüro in Ulm-Ermingen. Seine ganzheitliche Denkweise, seine Gestaltungskompetenz und sein Weitblick waren die Basis für die erfolgreiche Entwicklung seines Büros, das mittlerweile zu einer deutschlandweit tätigen Unternehmensgruppe mit 130 Mitarbeitern angewachsen ist. Das Hauptbüro befindet sich heute in der Wegenerstraße 7, Neu-Ulm.

Frieder Nething hat, neben Projekten im In- und Ausland, auch den Großraum Ulm architektonisch geprägt. So plante er gemeinsam mit seinem Team unter anderem das Gebäude der Deutschen Bank am Münsterplatz, das Hotel Lago in der Friedrichsau, das SWU-Gebäude in der Karlstraße, die Erweiterung des RKU,  Alten-, Wohn- und Pflegeheime, große Wohnanlagen, Projekte mit Denkmalschutz im Fischerviertel, den Umbau der Donauhalle, die Hochbauten der Landesgartenschau und Gebäude für die UlmMesse. Für die Industrie rund um Ulm wurden Bauprojekte geplant und realisiert so zum Beispiel für Robatherm in Burgau, für Kässbohrer das zentrale Ersatzteillager, für Evobus ein Montagewerk, für Merckle/Ratiopharm die Zentralverwaltung und Produktion, in Laupheim für Airbus und Kässbohrer Pistenbully die Produktionsgebäude. Auch das bürgerschaftliche Engagement kam nicht zu kurz: Frieder Nething war über 20 Jahre ehrenamtlicher Hüttenarchitekt des deutschen Alpenvereins, Sektion Ulm und über 18 Jahre Vorsitzender der Gesellschaft der Donaufreunde.

Die Frage nach der Gestaltung seines Ruhestandes beantwortet Frieder Nething mit einem Zitat von Lewis Carroll, dem Autor von Alice im Wunderland: „I have to run like hell, to stand still“. Deshalb wird er auch weiterhin als Berater tätig sein und sich in der gemeinsam mit seiner Frau Brigitte neu gegründeten Stiftung Gänseblümchen, einer Stiftung für Kinder und Jugendliche, einbringen. Die Unternehmensführung weiß er in den guten Händen seines Geschäftsführungskollegen und langjährigen Weggefährten Paul Kaszay und seines Sohnes Axel. Axel Nething ist bereits 2002 nach seinem Studium der Architektur in das elterliche Unternehmen eingetreten. Zuvor hatte er sieben Jahre lang in Architekturbüros in Frankfurt und in der Bauabteilung einer großen Bank Erfahrungen gesammelt. Gemeinsam mit Paul Kaszay nimmt er schon seit 9 Jahren die Geschäftsführung der Nething Generalplaner GmbH wahr.

(Redaktion)