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| Mo, 18.10.2010 10:04

Neue Direktvermarktungsmesse wird ab 2011 parallel zur Europäischen Spargel- und Erdbeerbörse aufgebaut

Die größte Fachmesse für die Spargel- und Erdbeerproduktion Europas wird bei der Erweiterung des Segments Direktvermarktung von der Karlsruher Messe- und Kongressgesellschaft (KMK) unterstützt. Der Verband Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer e.V. (VSSE), wird künftig gemeinsam mit der KMK in einer Premiumpartnerschaft die Zusammenarbeit intensivieren.

Wolfgang Böser, 1. Vorsitzender des Verbands Süddeutscher Spargel- und Erdbeerbauer e. V. (VSSE), und Britta Wirtz, Sprecherin der Geschäftsführung der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH, haben einen Vertrag zur Premiumpartnerschaft im Hinblick auf die neue Direktvermarktungsmesse expoDirekt unterzeichnet. (Foto: KMK)

Wolfgang Böser, 1. Vorsitzender des Verbands Süddeutscher Spargel- und Erdbeerbauer e. V. (VSSE), und Britta Wirtz, Sprecherin der Geschäftsführung der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH, haben einen Vertrag zur Premiumpartnerschaft im Hinblick auf die neue Direktvermarktungsmesse expoDirekt unterzeichnet. (Foto: KMK)


Bei der Vertragsunterzeichnung am 15.10.2010 in der Messe Karlsruhe erklärten der VSSE und die KMK, welche Ziele damit verfolgt werden:

Das Thema landwirtschaftliche Direktvermarktung wurde bislang durch den österreichischen Messeveranstalter, Messe Wieselburg, besetzt. Den Rückzug des bisherigen Veranstalters nutzten VSSE und KMK, um dieses zunehmend wichtige Vertriebsthema der Erzeuger in einem neuen Konzept zu präsentieren. Ab 2011 wird der Verband Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer e.V. mit Unterstützung der KMK dieses Thema aufgreifen und in die Europäische Spargel- und Erdbeerbörse, expoSE, einbinden.

Dieser Schritt ist konsequent, da der Bereich Direktvermarktung schon seit je her auf der Spargel- und Erdbeerbörse zuhause ist. Der Grund: Spargel- und Erdbeeren werden in Deutschland zum Großteil durch die Betriebe direkt am Hof oder an Verkaufsständen angeboten. Auch im Obst- und Gemüseanbau sowie im Weinanbau spielt der Direktverkauf eine wichtige Rolle. Die Direktvermarktungsmesse wird den Fachbesuchern das gesamte Spektrum der Ladenausstattung von der Kasse über Theken bis hin zur Beleuchtung sowie Zusatzprodukte wie beispielsweise Konfitüren und Soßen präsentieren.

Die Direktvermarktung wird parallel zur expoSE stärker ausgebaut und als Segment unter dem Name expoDirekt in die expoSE eingebunden, so der Veranstalter. Teil des neuen Konzeptes ist es, die Direktvermarktung als reine Fachmesse zu veranstalten und außerdem die Konditionen für Aussteller und Besucher an denen der expoSE anzugleichen.

Wolfgang Böser, der 1. Vorsitzende des VSSE, und Britta Wirtz, Sprecherin der KMK-Geschäftsführung, besiegelten mit der Unterzeichnung eines Ergänzungsvertrages die künftige, enge Zusammenarbeit innerhalb einer Premiumpartnerschaft.

Im Kern beinhaltet der Vertrag eine Laufzeitverlängerung und eine Standortgarantie um weitere fünf Jahre. Weiterhin wird die KMK innerhalb der Premiumpartnerschaft den VSSE mit ihrer Marketing- und Presseabteilung beim Aufbau der neuen Messe fachlich unterstützen.

Damit erhalten Besucher wie Aussteller Planungssicherheit und können sich jährlich auf zwei hochkarätige Fachmessen freuen, die zeitgleich in der Messe Karlsruhe stattfinden werden und die sich thematisch perfekt ergänzen.

Der Verband Süddeutscher Spargel- und Erdbeeranbauer e.V. (VSSE) präsentiert bereits vor der 15. Auflage seiner Europäischen Spargel- und Erdbeerbörse am 19. und 20. November 2010 einen eigenständigen Markenauftritt und untermauert damit die Bedeutung als Leitmesse in der internationalen Spargel- und Erdbeerbranche.

Der Veranstalter verspricht heute schon, dass die Besucher der Europäischen Spargel- und Erdbeerbörse am 19. und 20. November 2010 eine moderne Messe in einem neuen Erscheinungsbild erleben werden. Zum 15. jährigen Jubiläum hat die Branchenmesse ein eigenständiges Markenzeichen erhalten: „expo“, als international bekannte Bezeichnung für Messe und „SE“ für Spargel und Erdbeeren zeigt, dass der Fokus weiterhin auf die beiden nahezu wichtigsten Sonderkulturen Deutschlands gerichtet ist. Die offene Namensgebung ermöglicht aber auch die Themen Freilandgemüse- und Beerenobstanbau sowie die Direktvermarktung, unter der Marke „expoDirekt“, noch stärker einzubinden. Weitere Informationen zur Spargel- und Erbeerbörse sind unter www.expo-se.de abrufbar.

(Redaktion)