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| Di, 25.10.2011 09:04

Neue Plattform Games@LEARNTEC

Menschen lernen durch Spiele neue Handlungsweisen und Verhaltensmuster. Spielen ist demnach ein starker sozialisatorischer Mechanismus, der ohne reale Konsequenzen auf den Ernst des Lebens vorbereitet. Deshalb setzen auch viele Anbieter von Bildungssoftware auf Serious Games. Für die LEARNTEC 2012 wurde daher das Label „Games@LEARNTEC“ entwickelt, in dessen Rahmen der steigenden Bedeutung solcher Computerspiele im Bereich der professionellen Bildung Rechnung getragen werden soll. Geschaffen wurde so eine Plattform für den Austausch zwischen Anwendern, Anbietern und Entwicklern. Die 20. Ausgabe der LEARNTEC findet vom 31. Januar bis 2. Februar 2012 in der Messe Karlsruhe statt.


Games@LEARNTEC setzt sich aus insgesamt drei Teilbereichen zusammen: Die Gaming-Area ist eine interaktive Erlebniszone, die die Messebesucher zum Ausprobieren und Erleben einlädt. Hier werden Praxis-Anwendungen live in dem attraktiv gestalteten Messebereich getestet. Ein Eventhighlight stellt der Networkabend Meet&Snack dar, bei welchem User auf Experten treffen und sich in ungezwungener Atmosphäre austauschen können. Im Anwenderforum, dem zweiten Bereich von Games@LEARNTEC, präsentieren Unternehmen praxis- und anwendernah die Besonderheiten der Games-Szene. Aussteller, Key-Note-Speaker und Experten stellen hier aktuelle Produkte und Trends der Games-Branche vor. Das Forum ist direkt an die Erlebniszone angekoppelt und bietet den Besuchern die ideale Verknüpfung von Erlebnis und Verständnis.

Als dritter Aspekt des Themenparks findet am 2. Februar 2012 der Kongress LevelUp! statt. Dieser richtet sich insbesondere auch an Entscheider aus Bildung, Politik und Wirtschaft und soll für das vielfältige und spannende Feld der Computerspiele sensibilisieren, die in der Gesellschaft eine immer größere Rolle gewinnen. Offen für den Dialog präsentieren Spieleentwickler, Designer und junge Talente in Kurzvorträgen neueste Erkenntnisse aus der „Serious Games“-Branche. Es werden die heißesten Trends der Computerspiele-Szene ebenso vorgestellt wie die bekannten, insbesondere auch psychologischen Probleme diskutiert. Die Vorträge sind für alle Besucher frei zugänglich.

„Serious Games spielen bei der LEARNTEC schon seit langem eine wichtige Rolle, was sich auch in der Zahl und Exzellenz unserer Aussteller in diesem Bereich widerspiegelt“, erklärt KMK-Geschäftsführerin Britta Wirtz. „Insgesamt haben wir festgestellt, dass dieser Bereich immer stärker an Bedeutung gewinnt, sodass wir die Entscheidung getroffen haben, hier mit Games@LEARNTEC einen erweiterten angemessenen Rahmen zu schaffen. Insbesondere freue ich mich, dass wir in Kooperation mit der Hochschule für Gestaltung und dem Zentrum für Kunst- und Medientechnologie den LevelUp!-Kongress realisieren können, der sich als eine weitere hochwertige wissenschaftliche Komponente in die Gaming-Area und damit in die LEARNTEC einfügt“, so Wirtz weiter.

Der Schwerpunkt Games soll auf der 20. LEARNTEC aber auch insgesamt als gravitatives Zentrum Anbieter, Nachfrager, Forscher und Spieler zusammenbringen, denn das große Potenzial von Spielen für die gesamte Bildung ist deutlich sichtbar. Im Kongress wird es so in zahlreichen Sektionen Vorträge zu Serious Games, Game Based Learning und Virtuellen Spielwelten geben. Zudem finden sich zwei spezielle Kongresssektionen, „Serious Games Didactics“ und „Games & VR Technology“, im Programm.

„Wann immer wir spielen, lernen wir auch – das ist Bestandteil unserer Evolution. Es ist darum ein wichtiger Schritt, das ernsthafte Lernen wieder um spielerische Elemente zu erweitern. Denn damit lernen wir einfach besser und nachhaltiger“, betont Kongresskomitee-Mitglied Professor Dr. Peter A. Henning. „Die Bedeutung der Computerspiele für die Bildung liegt also darin, technologischer Motor zu sein und Möglichkeiten aufzuzeigen – und es ist Aufgabe der Bildung, diese Impulse auch aufzunehmen. Und zwar auf allen Ebenen, auch in der Weiterbildung von Erwachsenen. Wie gut dies bereits funktioniert, zeigen die vielen Anwendungsbeispiele im LEARNTEC-Kongress 2012“, führt Henning weiter aus.

(Redaktion)