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| Mi, 18.11.2009 09:18

Neuer Ratgeber: Umgang mit schwierigen Mitarbeitern

Wenn Mitarbeiter verspätet aus dem Urlaub kommen, sich widerwillig in neue Programme einarbeiten, plötzlich Fehler bei Routinearbeiten begehen oder plötzlich gegen den Chef rebellieren – dann wird es höchste Zeit für ein Mitarbeitergespräch. Im Rudolf Haufe Verlag ist dafür der Praxisratgeber „Umgang mit schwierigen Mitarbeitern“ erschienen. Personalverantwortliche und Führungskräfte finden in dem Werk neben 22 typischen Fallbeispielen mehrere Instrumente, mit denen sie entsprechende Gespräche vorbereiten und rechtssicher durchführen können.

Cover des Ratgebers „Umgang mit schwierigen Mitarbeitern“


„Nicht nur bei den Gesprächen selbst begehen Führungskräfte immer wieder Fehler. Auch bei der Analyse und beim Ziehen der Konsequenzen lauern viele Fallen“, sagt Diplompsychologin Yvonne Faerber, eine der drei Fachbuchautoren. „Hier sind psychologisches Geschick und individuelle Führungskompetenz gefragt. Je schlechter die Leistungen eines Mitarbeiters sind, desto anspruchsvoller wird es für die Führungskraft.“ In dem Werk zeigen die Autoren, wie Führungskräfte im Unternehmensalltag die Probleme beschreiben, Diagnosen erstellen, Ziele formulieren und das weitere Vorgehen gegen schwierige Mitarbeiter rechtssicher planen können. „Führungskräfte sollten den Stellenwert der Mitarbeiterleistung nicht unterschätzen. Schließlich wird ihre Performance an der gesamten Teamleistung gemessen.“

Hinter mangelnder Leistung liegen nach Angaben der Autoren meist Grundkonflikte verborgen, die in Gesprächen erörtert werden müssen. So sind unzureichende Leistungen bei neuen Aufgaben, Arbeitsverweigerung sowie einfache Fehler oftmals auf nicht ausreichende Mitarbeiterkompetenzen zurückzuführen. Wenn Mitarbeiter hingegen mit der Kündigung drohen oder wenn sie nach einer Beförderung schlechter arbeiten, kann das Potential des Mitarbeiters ausgeschöpft sein. Fehlendes Verständnis für Aufgaben, Defizite bei der Arbeitseinstellung oder mangelnde Motivation sind weitere häufige Ursachen dafür, dass Mitarbeiter schlechte Leistungen erbringen. In dem Buch erfahren die Leser, welches Führungsinstrument sich im jeweiligen Fall eignet. „Viele Führungskräfte sind sich gar nicht der verschiedenen Instrumente bewusst. Sie verzichten auf Anforderungsprofile, die Mittel von Hierarchien oder auf ihr Direktionsrecht und schmälern dadurch die Leistung des gesamten Teams.“

Auf 200 Seiten werden die Leser mit dem Basiswissen rund um das Thema Gesprächsführung vertraut gemacht. Zudem erhalten sie Tabellen, mit denen sie die Vor- und Nachteile verschiedener Führungsinstrumente abschätzen können. Die mitgelieferte CD-ROM spart dabei Zeit. Sie enthält Abmahnungsmuster, Gesprächsleitfäden und Ablaufpläne. Zusammen mit den im Buch veröffentlichten Checklisten ist es Führungskräften möglich, individuelle Mitarbeitergespräche vorzubereiten und effektiv durchzuführen.

„Umgang mit schwierigen Mitarbeitern“

Yvonne Faerber, Daniela Turck, Dr. Oliver Vollstädt

2. Auflage 2009, Broschur mit CD-ROM, 200 Seiten, 39,80 Euro

Rudolf Haufe Verlag, Freiburg.

978-3-448-09770-2

(Haufe)