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Unternehmensnachrichten | Fr, 28.08.2009 10:21

Nudeln und Spätzle hergestellt ohne Gentechnik

Alb-Gold Teigwaren präsentiert Produkte mit dem neuen bundeseinheitlichen „Ohne Gentechnik-Logo“

Beim Teigwarenhersteller Alb-Gold in Trochtelfingen auf der Schwäbischen Alb werden jetzt die ersten Packungen mit dem neuen, grünen Siegel „Ohne Gentechnik“ versehen. Sie kommen in den nächsten Tagen in den Handel (Foto: Alb-Gold).

Beim Teigwarenhersteller Alb-Gold in Trochtelfingen auf der Schwäbischen Alb werden jetzt die ersten Packungen mit dem neuen, grünen Siegel „Ohne Gentechnik“ versehen. Sie kommen in den nächsten Tagen in den Handel (Foto: Alb-Gold).


Vor gut zwei Wochen wurde es vorgestellt: Das neue bundeseinheitliche Logo für die Kennzeichnung von Lebensmitteln ohne Gentechnik. Jetzt werden beim Teigwarenhersteller Alb-Gold in Trochtelfingen auf der Schwäbischen Alb die ersten Packungen mit dem neuen Siegel produziert und in den nächsten Tagen in den Handel ausgeliefert.

Firmenchef Klaus Freidler ist ein absoluter Befürworter der Kennzeichnung. Er ist der Meinung, dass Gentechnik in Lebensmitteln nichts verloren hat. Mit seinem Unternehmen setzt er sich mit Informationsveranstaltungen und so genannten Tafelrunden zum Thema Grüne Gentechnik für Lebensmittel und eine Landwirtschaft ohne Gentechnik ein. Alb-Gold ist eine von rund 20 Firmen, die ihre Produkte bereits seit dem 1. Mai 2008 kennzeichnen – bis zum heutigen Tag noch jedes Unternehmen mit seinem individuellen Zeichen.

„Die Einführung des neuen Logos ist für uns - als Produzent von hochwertigen Qualitätsprodukten - ein wichtiger Schritt in Sachen Verbraucheraufklärung“, erklärt der Nudelproduzent. „Die Wahlfreiheit der Konsumenten wird meiner Meinung nach deutlich gestärkt. Außerdem sehe ich im bundeseinheitlichen Siegel ein positives Zeichen der Politik für Lebensmittel und eine Landwirtschaft ohne Gentechnik - und damit für eine nachhaltige Nahrungsmittelherstellung“, so Freidler weiter. Er gibt jedoch ebenso zu bedenken, dass das Thema für viele Beteiligten noch immer Fragen aufwirft. Landwirtschaftliche Erzeuger, Zwischenverarbeiter und natürlich auch die Lebensmittelhersteller brauchen mehr Transparenz und eine umfassende Informationskampagne. Nur so kann die Nutzung des Logos auch für weitere Lebensmittelhersteller attraktiv werden. Auch für die Partner aus dem Handel ist dies von immenser Bedeutung betont der Nudelhersteller weiter.

Von Seiten der Verbraucherverbände und der interessierten Lebensmittelwirtschaft wird seit langem ein einheitliches Siegel zur Kennzeichnung gefordert - schließlich lehnen rund 80% der Konsumenten Gentechnik in Lebensmitteln ab. In Zukunft wird sich zeigen, ob die Verbraucher genügend Druck gegenüber dem Lebensmittelhandel und den großen Lebensmittelkonzernen ausüben werden, indem sie Produkte ohne Kennzeichnung links liegen lassen.

Alb-Gold wird das neue Siegel ab sofort auf allen Verkaufspackungen seiner Markenteigwaren aus den Sortimenten „Alb-Gold“ und „Zahner Frischteigwaren“ einsetzen. Für Firmeninhaber Klaus Freidler steht fest, dass er mit seinen Teigwaren, seinem Qualitätsdenken und der Transparenz bei der Herstellung auf dem richtigen Weg ist. Nudeln und Spätzle sind absolut traditionsreiche Lebensmittel und müssen so natürlich wie möglich bleiben – Gentechnik hat darin für ihn nichts verloren.

Hinweis der Redaktion: Einen TV-Beitrag zu Engagement von Alb-Gold gegen die "grüne Gentechnik" finden Sie unter nachfolgendem Link.

(Quelle: Redaktion / Alb-Gold)