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KMU & Freiberufler | Di, 10.12.2013 12:29

Outsourcing: Trend als Erfolgsmodell

Von: Laura Arns

Ergebnisse der Studie Erfolgsmodelle Outsourcing von Steria Mummert Consulting belegen, dass sich 43 Prozent der in Deutschland ansässigen Unternehmen vom Outsourcing eine Entlastung der Führungskräfte und eine damit verbundene Konzentration auf ihre Kernkompetenzen erhoffen. Noch im Jahre 2011 lag dieser Wert erst bei 32 Prozent. Fachkräftemangel und knappe IT-Budgets begünstigen den Trend zur Auslagerung an externe Dienstleister, die vor allem Know-how mitbringen müssen.


Insbesondere die mittlere Führungsebene in Großunternehmen fühlt sich überlastet. Laut einer weiteren Studie der Cologne Business School klagen die Mittelmanager über zu hohe Belastung und gleichzeitig zunehmend auch über zu wenige Ressourcen. Der Fachkräftemangel belaste insbesondere Entscheider in großen Konzernen. Deshalb wollen gerade diese auf Outsourcing ausweichen. 47 Prozent der Manager in Unternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitern geben an, sich selbst durch Outsourcing entlasten zu wollen.

„Besonders in der IT-Branche haben Einschränkung im Budget und Fachkräftemangel zu einer angespannten Situation geführt. Outsourcing kann helfen, Wertschöpfung und Mitarbeitereinsatz zu optimieren“, meint Daniel Just, Sourcing-Experte von Steria Mummert Consulting. Dabei bleibt zwar die Kosteneinsparung das wichtigste Ziel für auslagernde Unternehmen, doch die Entlastung der Mitarbeiter belegt Rang zwei und hat um elf Prozentpunkte seit der Umfrage im Jahr 2011 zugenommen. Auf Rang drei der häufig genannten Gründe für Outsourcing liegt das Verlangen nach mehr Flexibilität.

Werden ganze Prozesse (Business Process Outsourcing, BPO) ausgelagert, übergibt das Unternehmen beispielsweise die Telefonzentrale in die Hände und somit die Verantwortung des Dienstleisters. Wer allerdings den gesamten Prozess aus der Hand gibt, benötigt Vertrauen in die Kompetenz des Dienstleisters.

Deshalb legen auch besonders viele der befragten Entscheider bei der Wahl ihres Outsourcing-Anbieters Wert auf Fachkompetenz. 68 Prozent der Befragten legen das Augenmerk zuerst auf das Wissen der Dienstleister. Das sind immerhin elf Prozentpunkte mehr als in der Studie aus dem Jahre 2011. Auf Platz zwei folgt die Datensicherheit und auf Rang drei das Branchenwissen. Wichtig sei es, von Anfang an den richtigen Partner zu wählen: „Eine intensive Analyse der Faktoren erspart später möglichen Ärger mit dem falschen Partner.“, rät Daniel Just.

Ein Anbieter, zum Beispiel im Bereich des Telefon- und Büroservice [www.ebuero.de], ist die ebuero AG. Das Berliner Unternehmen verbindet Know-how mit Datensicherheit; auch für Branchen, die besonderes Fachwissen verlangen, wie Anwaltskanzleien, gibt es einen eigens für Anwälte ins Leben gerufenen Service, das Anwaltssekretariat, das sich auf juristische Anliegen spezialisiert hat.

Die Trendstudie „Erfolgsmodelle Outsourcing 2013“ ist das Ergebnis einer Entscheiderbefragung und wurde im Auftrag von Steria Mummert Consulting durchgeführt. 200 Fach- und Führungskräfte aus Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern und aus zehn Branchen wurden im Februar 2013 zum Thema „Outsourcing“ befragt.

Zur Autorin: Laura Arns ist im Marketing bei der ebuero AG tätig. Die  ebuero AG ist ein Dienstleister und Markt unter anderem für Telefon- und Büroservice und bietet neben der Vermietung von Büro- und Konferenzräumen einen mehrsprachigen 24-Stunden-Telefonservice.