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Marketing & Personal | Di, 24.06.2014 12:53

Personalplanung: Engpässe zeigen Planungsdefizite auf

Der Fachkräftemangel ist Realität: Die breite Mehrheit der Unternehmen (70 Prozent) ist mit der aktuellen Deckung ihres Personalbedarfs nicht zufrieden. Dies hat vor allem zwei Gründe: Zum einen benötigen sie zunehmend Mitarbeiter mit Spezialwissen. Zum anderen sind diese aber auf dem Arbeitsmarkt nicht zu finden, zumal die Zahl der geeigneten Bewerber sinkt. Dies ergab eine empirische und interdisziplinär angelegte Studie des Personaldienstleister Hays und des Analyse- und Beratungsunternehmens PAC.


Zwar verfügen über 80 Prozent der befragten Unternehmen über eine Strategie, wie sie ihren Personalbedarf planen. Doch da die Fachbereiche von der Personalabteilung meist nicht (nur bei 13 Prozent der Befragten) in die zentrale Strategieentwicklung eingebunden werden, entwickeln 30 Prozent eine eigene Insellösung für ihren Personalbedarf und setzen diese operativ um. Daher sehen die befragten Manager den größten Verbesserungsbedarf darin, eine einheitliche Strategie für die Personalplanung zu etablieren, die in allen Bereichen verbindlich umgesetzt wird.

„Zwischen der Personalabteilung und den Fachbereichen wird noch zu wenig kommuniziert und nicht ausreichend vernetzt gehandelt. Hier ist die Unternehmensleitung gefordert, alle für die Personalplanung notwendigen Akteure an einen Tisch zu bringen. Nur so entsteht eine passende Strategie für den Personalbedarf“, kommentiert Dirk Hahn, Vorstand der Hays AG, diese empirischen Ergebnisse.

Im Zuge der demografischen Entwicklung setzt die Mehrheit der Befragten (58 Prozent) zuerst auf die Bindung ihrer bestehenden Mitarbeiter. Immerhin 42 Prozent setzen daneben bzw. alternativ auf den Einsatz externer Spezialisten.

(Redaktion)