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Wirtschaft | Di, 23.09.2014 09:33

Reallöhne um 1,2 Prozent gestiegen

Die Reallöhne in Deutschland sind vom zweiten Quartal 2013 bis zum zweiten Quartal 2014 um 1,2 Prozent gestiegen. Die Nominallöhne legten im gleichen Zeitraum um 2,3 Prozent zu, die Verbraucherpreise um 1,1 Prozent. Zu dem Verdienstzuwachs trugen sowohl die regelmäßig gezahlten Verdienstbestandteile als auch die Sonderzahlungen bei. Das sind die Ergebnisse der Vierteljährlichen Verdiensterhebung des Statistischen Bundesamtes.


Der Anstieg der Reallöhne seit dem zweiten Quartal 2013 ist vor allem durch den unterdurchschnittlichen Anstieg der Verbraucherpreise begründet. Die Verbraucherpreise erhöhten sich mit + 1,1 Prozent geringer als im Durchschnitt der letzten 20 Quartale (+ 1,5 Prozent), der Anstieg der Nominallöhne (+ 2,3 Prozent) lag nur leicht über dem entsprechenden Durchschnittswert (+ 2,2 Prozent).

Die Nominallöhne sind im Produzierenden Gewerbe mit + 3,2 Prozent im Zeitraum zweites Quartal 2013 bis zum zweiten Quartal 2014 stärker gestiegen als im Dienstleistungsbereich mit + 1,9 Prozent. Ein Grund dafür waren hohe Tarifabschlüsse im Bereich der Metallindustrie. Diese führten im Bereich Herstellung von Metallerzeugnissen (+ 5,4 Prozent) und im Maschinenbau (+ 6,3 Prozent) zu überdurchschnittlichen Anstiegen bei den Nominallöhnen.

Ein vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer verdiente in Deutschland im zweiten Quartal 2014 ohne Sonderzahlungen durchschnittlich 3.518 Euro brutto im Monat. Die höchsten Durchschnittsverdienste erhielten die Vollzeitbeschäftigten bei Banken und Versicherungen (4.689 Euro), im Bereich Information und Kommunikation (4.662 Euro) sowie in der Energieversorgung (4.588 Euro). Der niedrigste durchschnittliche Bruttomonatsverdienst wurde im Gastgewerbe (2.109 Euro) gezahlt.

(Redaktion)