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Vermischtes | Di, 29.04.2008 10:35

Saarbrücker Masterstudiengang zählt zu den Top 10 der internationalen Studiengänge in Deutschland

Der europäische Master-Studiengang AMASE (Materialwissenschaft und Werkstofftechnik) ist als einer der zehn besten internationalen Masterstudiengänge aller Studienfächer an deutschen Hochschulen ausgezeichnet worden.


Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) vergaben das Qualitätslabel "TOP 10 International Master's Degree Courses made in Germany" in diesem Jahr zum zweiten Mal. Die zehn Preisträger erhalten jeweils ein Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro und werden weltweit vom DAAD vermarktet.

Die Jury aus dreizehn internationalen Vertretern von Wissenschaft und Wirtschaft betonte die Qualität der prämierten Studiengänge, die sich durch ein innovatives Gesamtkonzept, eine qualitativ hochwertige Lehre und ein hohes Maß an Internationalität auszeichneten. Sie wurden aus insgesamt 76 Bewerbungen von 63 deutschen Hochschulen ausgewählt. Professor Dr. Frank Mücklich, Lehrstuhlinhaber für Funktionswerkstoffe an der Saar-Uni und Koordinator des AMASE-Programms, kommentierte die Auszeichnung: "Ich hoffe, dass neben einem weltweiten Zuspruch durch diese Würdigung nun auch vermehrt deutsche Studierende die einzigartige Chance erkennen, mit diesem Studium auf dem globalisierten Arbeitsmarkt zu besonders gefragten Fachleuten zu werden."

Der international ausgerichtete Europäische Masterstudiengang Advanced Materials Science and Engineering (AMASE) wird seit 2005 von einem Konsortium europäischer Universitäten (Saarbrücken, Nancy, Barcelona, Luleå) angeboten. Das Programm, das sich an Bachelor-Absolventen der Materialwissenschaften und Werkstofftechnik aber auch benachbarter Natur- und Ingenieurwissenschaften (vor allem Physik, Chemie, Maschinenbau) wendet, wird von Saarbrücken aus koordiniert. Es handelt sich um einen viersemestrigen Masterstudiengang (M.Sc.) mit forschungsorientiertem Profil. Die Teilnehmer studieren jeweils an zwei der Universitäten aus dem Konsortium und schließen mit einem Doppel-Master der beiden Universitäten ab.

Die Zusammenarbeit der vier beteiligten Universitäten bei der Ausbildung des internationalen werkstoffwissenschaftlichen Nachwuchses hat sich bereits in langjähriger Praxis bewährt. Nachdem seit 1991 mehrere hundert Absolventen Doppel-abschlüsse erfolgreich absolvierten und ein weltweites Netzwerk bilden, wurde in diesem Jahre in Saarbrücken die erste Europäische Schule für Materialforschung Deutschlands (EUSMAT) gegründet, die eng mit der französischen École Européenne d'Ingénieurs en Génie des Matériaux (EEIGM) kooperiert.

Quelle: Universität des Saarlandes, Informationsdienst Wissenschaft e.V. (idw)