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| Mo, 01.11.2010 15:42

Smart Home: Energieeffizienz-Haushalt der Zukunft

Das Smart Home der Forschungsinitiative MeRegioMobil auf dem Gelände des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) ist bezugsfertig. Das Fertighaus mit einer Fläche von etwa 80 Quadratmeter ist ein Prototyp für den energieeffizienten Haushalt der Zukunft, der Elektrofahrzeuge als Stromspeicher und Stromverbraucher in die intelligente Steuerung des Haushalts miteinbindet. Ausgestattet mit den typischen Elementen Erzeuger, Verbraucher und Energiespeicher werden die Bewohner des Smart Homes das Modell für den Energie-Haushalt von morgen testen können.

Das Smart Home am KIT bezieht Elektrofahrzeuge in die intelligente Steuerung des Haushalts ein. (Foto: Andreas Drollinger)

Das Smart Home am KIT bezieht Elektrofahrzeuge in die intelligente Steuerung des Haushalts ein. (Foto: Andreas Drollinger)


MeRegioMobil ist ein Gemeinschaftsprojekt von Wirtschaft und Wissenschaft. Unter Federführung der EnBW kooperieren die Partner KIT, Opel, Daimler, Bosch, SAP, die Stadtwerke Karlsruhe sowie das Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung ISI. Ein Ziel des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderten Projektes ist es, innovative Elektrofahrzeuge als mobile Stromspeicher in das Energiesystem von morgen zu integrieren.

Das Smart Home ist mit typischen Verbrauchern und dezentralen Erzeugern ausgestattet. Als Stromerzeuger dienen eine Photovoltaikanlage sowie eine Mikro-Kraft-Wärme-Kopplungsanlage. Verbraucher sind typische Geräte eines Haushaltes wie beispielsweise Waschmaschine, Spülmaschine oder Kühlschränke. Bei den Elektrogeräten handelt es sich sowohl um konventionelle, marktübliche Geräte, als auch um „intelligente" und damit steuerbare Elektrogeräte.

Eine Ladestation bindet Elektrofahrzeuge als Speicher und Verbraucher ein. Die Batterie des Fahrzeugs kann in Niedriglastzeiten überschüssigen Strom aufnehmen und diesen in Hochlastzeiten ins Netz zurückspeisen. So lassen sich Lastspitzen ausgleichen und regenerative Energien aus schwankenden Quellen in das Energiesystem stärker integrieren. Die Bewohner des Smart Home werden für mehrere Monate in dem Haus wohnen und die entwickelten Komponenten nutzen und bewerten.

(Redaktion)