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Vermischtes | Do, 26.04.2012 09:13

Social Media immer wichtiger bei der täglichen Informationsbeschaffung

Online-Medien sind weiterhin die beliebteste Informationsquelle für Führungskräfte der internationalen Technologiebranche. Allerdings hat Social Media bei der Informationsbeschaffung stark aufgeholt. Zu diesem Ergebnis kommt die jährliche Technologie-Umfrage von Schwartz Public Relations zusammen mit dem weltweiten PR-Netzwerk Eurocom Worldwide. An der Studie haben über 300 europäische Führungskräfte von Technologieunternehmen im Frühjahr 2012 teilgenommen.

Übersicht zur Mediennutzung von Unternehmen im Technologiebereich. (Grafik: Eurocom Worldwide)

Übersicht zur Mediennutzung von Unternehmen im Technologiebereich. (Grafik: Eurocom Worldwide)


Die einschlägigen Online-Medien nehmen mit 78 Prozent noch eine ähnlich hohe Bedeutung bei der täglichen Information ein wie im vergangenen Jahr 2011 (76 Prozent). Social-Media-Kanäle haben dagegen laut der aktuellen Ergebnisse den größten Akzeptanzschub erlebt: 41 Prozent der Befragten nutzen inzwischen Social-Media zur Informationsbeschaffung, 2011 waren es lediglich 30 Prozent.

Die Fachmagazine belegen mit 40 Prozent (zuvor 42 Prozent) nun Platz 3 unter den Informationsquellen, während die klassischen nationalen Tageszeitungen mit 37 Prozent von Newsalerts (38 Prozent) überholt werden. Im Vergleich zum Vorjahr (38 Prozent) behalten sie jedoch ihre hohe Bedeutung. Tech-Führungskräfte haben also die Qual der Wahl, wenn es um die effiziente Informationsbeschaffung in ihrer Branche geht.

Nach wie vor stehen die klassischen Fachmedien im Printbereich bei Führungskräften hoch im Kurs. Laut der Umfrage lesen 70 Prozent der internationalen Entscheider einmal im Monat fachspezifische Printmedien, 40 Prozent lesen sie sogar mindestens einmal pro Woche. "Auch wenn sich die Online-Medien als wichtigste Kanäle für Technologie-News durchgesetzt haben, zeigen die Ergebnisse, dass die fachspezifischen Printpublikationen dennoch regelmäßig gelesen werden", kommentierte Christoph Schwartz, Geschäftsführer und Gründer von Schwartz Public Relations. „Print ist also nicht tot!“

Um in der Informationsflut den Überblick zu behalten und auf die wachsende Zahl der digitalen Medien zuzugreifen, nutzen – ähnlich wie im vergangenen Jahr – über 80 Prozent der Befragten ihren Laptop. Nur 27 Prozent setzen hier noch ihren Desktop-PC ein – er ist als „Mittel zum Zweck“ von mobilen Geräten überholt worden. 61 Prozent der Befragten lesen ihre Branchennews inzwischen über das Smartphone (zuvor 54 Prozent in 2011). Der Einsatz von Tablets und Pads hat sich sogar von 16 auf 30 Prozent nahezu verdoppelt.

"Erhöhter Lese-Komfort verbunden mit dem schnellen Wachstum des Tablet-Marktes machen es für immer mehr Nutzer attraktiv, Inhalte über ihr Pad oder Tablet abzurufen. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob Veröffentlichungen auf Tablet-Endgeräten die traditionellen Printmedien ablösen können“, so Mads Christensen, Network Director bei Eurocom Worldwide.

(Redaktion)