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Vermischtes | Do, 09.02.2012 10:26

Social-Media-Verweigerer: Datenschutz nicht das wichtigste Argument

36 Prozent der Internet-Nutzer sind bislang kein Mitglied in einer Social-Media-Community. Annähernd ein Drittel von ihnen hat das auch in Zukunft nicht vor. Hauptgrund für den Verzicht ist aber nicht wie vielfach vermutet die Angst um die eigenen Daten.


Mangelnden Datenschutz fürchten nur 38 Prozent der Nichtnutzer. Ausschlaggebendes Argument ist für die Mehrheit der Verweigerer (63 Prozent) vielmehr, dass sie grundsätzlich kein Interesse für Social Media hat. Das ist das Ergebnis der Studie "Social Media-Atlas 2011" von der Beratungsgesellschaft Faktenkontor und dem Marktforscher Toluna in Kooperation mit dem IMWF Institut für Management- und Wirtschaftsforschung.

Die kategorische Ablehnung der Social-Media-Verweigerer gründet teilweise auch in mangelndem Wissen über die Angebote und die damit verbundenen Möglichkeiten. So haben 18 Prozent der Nichtnutzer bisher noch gar nicht darüber nachgedacht, die Angebote in Anspruch zu nehmen. Weitere 15 Prozent kennen sich nach eigener Auskunft zu wenig mit dem Thema aus.

Wer bisher noch nicht im Social Web unterwegs ist, die Nutzung aber plant, ist vor allem an privaten Netzwerken wie beispielsweise Facebook interessiert. 67 Prozent der so genannten Nutzungsplaner würden solche Plattformen besuchen. Dahinter folgen Video-Portale. So können sich 47 Prozent vorstellen, Angebote wie YouTube künftig in Anspruch zu nehmen.

(Redaktion)