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Unternehmensnachrichten | Fr, 12.07.2013 13:41

Spanische Facharbeiter sind in Nordbaden willkommen

„In Spanien hat man viel Sonne - aber auch viele Sorgen“, erklärt José Jimenez Escobedo, 33-jähriger Maurer aus Córdoba. Gemeinsam mit 16 weiteren spanischen Facharbeitern und Auszubildenden ist er vom 28. bis 30. Juni 2013 auf Einladung des Verbandes Bauwirtschaft Nordbaden nach Mannheim gekommen, um sich um eine Anstellung zu bewerben.

Insgesamt 17 spanische Facharbeiter und Auszubildende sind Ende Juni auf Einladung des Verbandes Bauwirtschaft Nordbaden nach Mannheim gekommen, um sich um eine Anstellung zu bewerben. (Foto: Verband Bauwirtschaft Nordbaden e.V.)

Insgesamt 17 spanische Facharbeiter und Auszubildende sind Ende Juni auf Einladung des Verbandes Bauwirtschaft Nordbaden nach Mannheim gekommen, um sich um eine Anstellung zu bewerben. (Foto: Verband Bauwirtschaft Nordbaden e.V.)


Die hat er gefunden. Denn die vom Verband Bauwirtschaft Nordbaden organisierte Vermittlung spanischer Auszubildender und Facharbeiter an seine Mitgliedsbetriebe verlief äußerst erfolgreich. Fast alle der nach Deutschland gekommenen Bewerber reisten am Ende des Kontakttreffens mit einem Arbeitsangebot nach Hause. Teilweise wurden die Verträge direkt vor Ort abgeschlossen.

„Sowohl der Verdienst als auch die Karrierechancen auf dem Bau sind gut“, so Thomas Möller, Geschäftsführer des Verbandes Bauwirtschaft Nordbaden. Trotzdem finden viele unserer Mitgliedsfirmen auf dem deutschen Arbeitsmarkt nicht genug Facharbeiter und Lehrlinge. In Spanien dagegen gibt es zahlreiche Bauarbeiter, die verzweifelt eine Anstellung suchen. Unsere Mitgliedsfirmen möchten diesen Menschen eine Perspektive bieten.“

Das Interesse der Spanier war groß: 22 Lehrlinge und über 200 Facharbeiter bewarben sich auf die auf der Internetseite der spanischen Außenhandelskammer veröffentlichte Stellenausschreibung des Verbands. Nach über 40 Vorauswahlgesprächen im April in Madrid wurden 17 der Bewerber vom 28. bis 30. Juni 2013 nach Mannheim eingeladen.

Thomas Möller: „Wir haben bei der Auswahl der Bewerber mit zwei Spaniern, die seit vielen Jahren in Deutschland leben, zusammengearbeitet. Sie kennen sowohl die spanische als auch die deutsche Mentalität und konnten beide Seiten - die Bewerber und uns - dadurch optimal beraten. Das Kennenlern-Wochenende ist äußerst erfolgreich verlaufen. Nun hoffen wir, dass es zu möglichst vielen Vertragsabschlüssen und dauerhaften Arbeitsverbindungen kommt.“

José Jimenez Escobedo wird schon im August bei einem Unternehmen in Heidelberg anfangen und ist darüber sehr glücklich. Das kühlere Klima in Deutschland bereitet ihm dabei keine Sorge: „In Deutschland muss man vielleicht eine Jacke tragen. Aber man hat eine feste Arbeit.“

(Redaktion)