Sign In

Welcome, Login to your account.

Vermischtes | Di, 20.05.2008 11:05

Statistisches Landesamt Baden-Württemberg veröffentlicht Studierendenstatistik

Im Wintersemester 2007/2008 über 1.000 Studienanfänger mehr an den Hochschulen und Berufsakademien


Das Statistische Landesamt hat heute die endgültige Studierendenstatistik für das Wintersemester 2007/2008 veröffentlicht. Danach ist die Zahl der Studienanfänger an den Hochschulen und Berufsakademien Baden-Württembergs im Vergleich zum Wintersemester 2006/2007 um 2,4 Prozent auf insgesamt 47.146 Studierende im ersten Hochschulsemester gestiegen. Das sind deutlich mehr als im vorläufigen Ergebnis aus dem November 2007.

„Besonders begrüßenswert ist, dass in den Ingenieurwissenschaften ein Höchststand zu verzeichnen ist. Die Aktivitäten des Landes und der Wirtschaft gegen den drohenden Fachkräftemangel zeigen damit Wirkungen. Der Bedarf wird jedoch weiter steigen, daher dürfen wir in unseren Anstrengungen nicht nachlassen“, sagte Wissenschaftsminister Professor Dr. Peter Frankenberg am 19. Mai in Stuttgart. Im Wintersemester 2007/2008 gab es insgesamt 12.715 Studienanfänger in den Ingenieurwissenschaften, rund 900 mehr als im letzten Wintersemester. Ein Schwerpunkt des Programms Hochschule 2012 ist der Ausbau von Studienanfängerplätzen in den Ingenieur- und Naturwissenschaften.

„Die im Rahmen des Programms Hochschule 2012 geförderten Studiengänge sind eingerichtet und zum weit überwiegenden Teil bereits besetzt, sinkende Anfängerzahlen sind in den Geistes- und Sozialwissenschaften zu verzeichnen“, sagte Frankenberg.

Die Gesamtzahl der Studierenden an Hochschulen und Berufsakademien ist von 262.280 im Wintersemester 2006/2007 auf 252.475 im Wintersemester 2007/2008 gesunken. „Dieser Rückgang ist durchaus positiv zu sehen, da er den Wandel hin zu kürzeren Studienzeiten dokumentiert. Während in den Diplom- und Magisterstudiengängen länger studiert wird, schließen die Bachelor-Studierenden, die gleichzeitig begonnen haben, früher ab“, so der Minister.

Quelle: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg