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Wirtschaft | Di, 03.09.2013 08:55

Tarifverdienste im zweiten Quartal um 1,9 Prozent gestiegen

Die tariflichen Monatsverdienste einschließlich tariflicher Sonderzahlungen sind in Deutschland im zweiten Quartal 2013 gegenüber dem Vorjahresquartal durchschnittlich um 1,9 Prozent gestiegen. Das teilt das Statistische Bundesamt mit.


Damit liegt die Steigerungsrate der Tarifverdienste der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Durchschnitt deutlich unter dem Wert der Vorquartale. Die Verbraucherpreise erhöhten sich im gleichen Zeitraum um durchschnittlich 1,5 Prozent.

Am stärksten stiegen die tariflichen Monatsverdienste im Gesundheits- und Sozialwesen mit 3,1 Prozent und im Baugewerbe mit 3,0 Prozent. Im Baugewerbe wirkt sich insbesondere die im Bauhauptgewerbe vereinbarte Tariferhöhung von 3,2 Prozent im Westen und 4,0 Prozent im Osten ab Mai 2013 aus. Überdurchschnittlich stiegen die Tarifverdienste auch in den Bereichen Finanz- und Versicherungsdienstleistungen (2,3 Prozent) und Energieversorgung (2,2 Prozent).

Die niedrigsten Tariferhöhungen verzeichneten die Bereiche Öffentliche Verwaltung, Verteidigung und Sozialversicherung (1,2 Prozent) sowie Erziehung und Unterricht (1,3 Prozent). Vergleichsweise niedrig war das Tarifplus auch im Handel mit 1,4 Prozent.

(Redaktion)