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Wirtschaft | Mi, 16.05.2012 09:14

Tourismus in Baden-Württemberg: Glänzender Start ins Jahr 2012

Die seit März 2010 anhaltend positive Tendenz des baden-württembergischen Tourismusgewerbes setzte sich im 1. Quartal 2012 noch weiter fort. Die Beherbergungsbetriebe ab 10 Betten bzw. Stellplätzen konnten in den Monaten Januar bis März 2012 im Vergleich zum Vorjahr 10,8 Prozent mehr Gäste begrüßen. Die für die Branche letztlich entscheidende Übernachtungszahl nahm nur geringfügig schwächer um 10,4 Prozent zu. Dies war seit Jahren der stärkste Zuwachs in einem Quartal. Während die Übernachtungen der Gäste aus Deutschland um schon stattliche 9 Prozent zulegten, erhöhten sich Nächtigungen der Auslandsgäste sogar noch deutlich kräftiger um 17,1 Prozent. Dies teilt das Statistische Landesamt mit.


In den ersten drei Monaten 2012 erzielten alle Marktsegmente und Reiseregionen des Landes Übernachtungszuwächse, wenn auch in teilweise unterschiedlichem Umfang. Dies gilt insbesondere auch für die Vorsorge- und Reha-Kliniken, die in den vorhergehenden drei Jahren nahezu durchgehend Übernachtungsrückgänge hatten hinnehmen müssen. Im Jahr 2012 erhöhten sich ihre Übernachtungen in allen drei Monaten des 1. Quartals dagegen deutlich, und zwar zusammen genommen um 5,7 Prozent.

Nicht zuletzt dadurch erzielten auch die als Heilbäder prädikatisierten Gemeinden einen Übernachtungszuwachs um 6,3 Prozent. Sie wurden zwar im 1. Quartal 2012 – wie meist in letzter Zeit – von den niedriger prädikatisierten Luftkurorten (Übernachtungen + 10,6  Prozent) und Erholungsorten (Übernachtungen + 10,9 Prozent) sowie von den Gemeinden ohne touristisches Prädikat (Übernachtungen + 12,4  Prozent) übertroffen. Gleichwohl sind dies die stärksten Zuwächse der Heilbäder seit langem.

Insgesamt hat damit die positive Entwicklung des Tourismus im 1. Quartal 2012 nicht nur an Stärke, sondern auch an Breite gewonnen. Dies zeigt sich auch in der Gliederung nach den Reisezielen des Landes. Auch wenn die Region Stuttgart hier einmal mehr mit einem Übernachtungszuwachs um 16,9 Prozent heraus ragte, waren die Steigerungen selbst in den beiden Reiseregionen mit den schwächsten Zuwächsen, dem Raum Bodesee-Oberschwaben (+ 6,9 Prozent) sowie dem Schwarzwald (+ 8,7 Prozent), noch sehr stattlich.

(Redaktion)