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Wirtschaft | Fr, 02.09.2011 08:56

Umsätze der Südwestindustrie steigen im Juli 2011 um 1,9 Prozent

Die hohe Nachfrage nach Industrieprodukten hat sich positiv auf die Umsatzentwicklung der Südwestindustrie im Juli 2011 ausgewirkt. Die realen (preisbereinigten) Umsätze stiegen gegenüber dem Vormonat Juni spürbar um 1,9 Prozent, nachdem sie im Juni gesunken waren. Dabei legten die Inlandsumsätze und die Auslandserlöse mit jeweils 1,9 Prozent gleich stark zu. Dies teilt das Statistische Landesamt mit.


Die höchsten Umsatzsteigerungen erzielten die Investitionsgüterproduzenten mit einem Plus von 3 Prozent. Während die Umsätze der Vorleistungsgüterproduzenten um 1,4 Prozent zulegten, verbuchten die Konsumgüterproduzenten Einbußen von 0,6 Prozent. Im von Schwankungen weniger beeinflussten Zweimonatsvergleich Juni/Juli gegenüber April/Mai sanken die Erlöse der Südwestindustrie um 0,8 Prozent.

Im Juli 2011 haben die Umsätze der Südwestindustrie preis- und arbeitstäglich bereinigt im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,2 Prozent zugenommen. Das Inlandsgeschäft brachte ein Plus von 8,2 Prozent in die Kassen, während die Auslandserlöse um 6,3 Prozent stiegen. Damit lagen die Zuwächse der Inlandsumsätze den zweiten Monat in Folge über denen aus dem Auslandsgeschäft.

Im Zeitraum Januar bis Juli 2011 legten die Erlöse der Südwestindustrie preis- und arbeitstäglich bereinigt im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresergebnis stark um 9,9 Prozent zu. Dabei verlor das Wachstumstempo in den letzten Monaten deutlich an Tempo. Während die Auslandsumsätze um 10,9 Prozent stiegen, legten die Inlandserlöse um 8,7 Prozent zu. Die Investitionsgüterproduzenten erzielten im bisherigen Jahresverlauf das höchste Umsatzplus mit 13,1 Prozent, gefolgt von den Vorleistungsgüterproduzenten (8,6 Prozent). Im Vergleich dazu fiel das Wachstum bei den Konsumgüterproduzenten mit einem Plus von 3,1 Prozent deutlich geringer aus.

In den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres profitierte die Mehrzahl der bedeutenden Industriebranchen von der positiven Konjunkturentwicklung und verzeichnete zum Teil hohe Umsatzzuwächse im Vergleich zum Vorjahr. Die Umsätze im Maschinenbau (21,8 Prozent) und mit der Herstellung von Metallerzeugnissen (16,8 Prozent) legten preis- und arbeitstäglich bereinigt am stärksten zu. Ebenfalls dynamischer als die Umsätze der Südwestindustrie insgesamt stiegen die Erlöse der Hersteller von elektrischen Ausrüstungen (11,1 Prozent) und mit der Herstellung von Gummi- und Kunststoffwaren (11 Prozent). Hingegen lagen die Umsatzsteigerungen der Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen mittlerweile nur noch bei 9 Prozent, nachdem sie im Jahresverlauf erheblich an Wachstumstempo verloren haben. Ein Umsatzminus verbuchte die Herstellung von Papier, Pappe und Waren daraus (– 1,9 Prozent) und die Hersteller pharmazeutischer Erzeugnisse (– 3,4 Prozent).

(Redaktion)