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Wirtschaft | Fr, 29.06.2012 11:07

Verbraucher und Unternehmen im Raum Stuttgart wollen 2012 Geld ausgeben

Die Mehrheit der der Haushalte in der Region Stuttgart (70%) werden 2012 kaum bis überhaupt nicht sparen. Auch der Glaube an den Euro ist weiterhin da: 70% der Unternehmen und 61% der Verbraucher sind vom Euro überzeugt. Das ist das Ergebnis der Konsum- und Geschäftsklimastudie des Junior Business Team, eine studentische Unternehmensberatung aus Stuttgart-Hohenheim. An der Studie nahmen rund 1.300 Bürgerinnen und Bürger sowie Wirtschaftsvertreter teil. Der Studie zufolge steigt die Konsumbereitschaft auf Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite in nahezu allen Lebensbereichen.

Viele Verbraucher im Raum Stuttgart sparen nicht bei Freizeitgütern. (Grafik: Junior Business Team)

Viele Verbraucher im Raum Stuttgart sparen nicht bei Freizeitgütern. (Grafik: Junior Business Team)


Auf Seiten der Stuttgarter Bürger sind 2012 nicht nur Freizeitgüter wie Urlaube und Restaurantbesuche fester Bestandteil vieler Haushaltsplanungen. Die Konsumklimastudie der studentischen Unternehmensberatung zeigt darüber hinaus, dass auch die Budgets der Stuttgarter Haushalte insgesamt in diesem Jahr steigen. 47% der befragten Bürger rechnen mit einer Verbesserung.

Längst ist dieser Optimismus auch bei den Unternehmen angekommen. Sie erwarten für 2012 eine leicht erhöhte Konsumbereitschaft der Verbraucher und sehen somit Handlungsbedarf, um dieses Konsumverhalten zu bedienen und weiter zu fördern.

Auch auf dem Arbeitsmarkt ist die positive Stimmung spürbar. 38% der Arbeitnehmer gehen davon aus, dass ihr Arbeitsplatz sicher ist. Auch an dieser Stelle decken sich die Ansichten von Arbeitnehmern und Arbeitgebern: Ein Drittel der Unternehmen gibt an, 2012 zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen.

Alles deutet auf Aufschwung hin. Rund die Hälfte der Verbraucher erwartet 2012 einen Konjunkturanstieg im Vergleich zum vergangenen Jahr. Passend hierzu plant ein Drittel der Unternehmen das Investitionsvolumen 2012 weiter auszubauen.

Auch in Sachen Euro-Krise ist keine Spur von Pessimismuszu erkennen. 70% der Unternehmen und 61% der Verbraucher sind davon überzeugt, dass der Euro als Währung erhalten bleibt. Einige gehen sogar noch weiter und sind der Meinung, dass das Zusammenbrechen des Euros als Gemeinschaftswährung keine Gefahr für die deutsche Wirtschaft darstellt.

Das Thema Stuttgart 21 teilt Verbraucher- und Unternehmensseite hingegen: Während die meisten befragten Unternehmen vom Bau des Durchgangsbahnhofes überzeugt sind, stehen die Verbraucher dem Projekt zögerlicher gegenüber und äußern sich besorgt über mögliche Finanzierungsprobleme. Zwei Drittel der Unternehmer bescheinigen diesem Projekt neben einem starken Wirtschaftswachstum für die Region vor allem eine Steigerung der Reputation des Standorts Stuttgart und der Lebensqualität.

Weitere Ergebnisse und ausführliche Hintergrundinformationen zu den repräsentativen Studien sind unter www.studentische-beratung.de abrufbar.

(Redaktion)