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Wirtschaft | Mi, 30.03.2011 07:59

Verbraucherpreise in Baden-Württemberg binnen Jahresfrist um 2,1 Prozent angestiegen

Im März 2011 erhöhte sich der Verbraucherpreisindex für Baden-Württemberg gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,1 Prozent auf einen Indexstand von 110,6 (2005=100). Damit übersteigt die Teuerungsrate im Südwesten den dritten Monat in Folge die Marke von zwei Prozent, nachdem im Vormonat Februar der Anstieg sogar bei 2,4 Prozent lag. Gegenüber dem Vormonat Februar erhöhten sich im März 2011 die Verbraucherpreise um 0,5 Prozent. Das teilte das Statistische Landesamt mit.


Nachhaltig beeinflusst der Höhenflug bei den Heizöl- (31,8 Prozent gegenüber März 2010) und Kraftstoffpreisen (12,0 Prozent) die Teuerungsrate. Ohne Berücksichtigung dieser Mineralölerzeugnisse läge der Gesamtpreisanstieg binnen Jahresfrist bei 1,5 Prozent. Bei den Kraftstoffen zog insbesondere der Dieselpreis um 18,8 Prozent an, während der Anstieg bei Superbenzin bei 10,1 Prozent lag. Deutlich zugelegt hat auch der Strompreis mit 7,2 Prozent, während der Anstieg bei Fernwärme (2,8 Prozent) und Gas (2,0 Prozent) deutlich geringer ausfiel.

Bei den Nahrungsmitteln lag der Preisanstieg gegenüber März 2010 bei 2,6 Prozent. Stark verteuert haben sich dabei Kartoffeln (31,9 Prozent), Butter (28,1 Prozent) und Obst (10,2 Prozent). Dagegen stiegen die Preise bei Brot und Getreideerzeugnissen (1,3 Prozent) und Fleischwaren (0,9 Prozent) nur moderat. Spürbar zugelegt hat auch der Preis für Bohnenkaffee mit 14,4 Prozent. Bekleidung wurde um 2,4 Prozent teurer. Bei den Ausgaben rund um das Wohnen (Miete und Mietnebenkosten) kletterten die Preise um 1,3 Prozent. Billiger wurde dagegen Unterhaltungselektronik (minus 3,7 Prozent) und PC-Ausstattung (minus 5,6 Prozent).

Gegenüber dem Vormonat Februar stiegen die Preise für Heizöl um 7,8 Prozent an. Kraftstoffe wurden um 6,5 Prozent teurer, wobei der Anstieg bei Superbenzin (6,9 Prozent) höher lag als bei Diesel (5,4 Prozent). Die Nahrungsmittelpreise gingen dagegen leicht zurück (minus 0,2 Prozent). Saisonal bedingt legten die Preise für Bekleidung um 2,6 Prozent zu. Billiger wurden dagegen Übernachtungen in Baden-Württemberg mit minus 3,7 Prozent. Auch die Preise für Pauschalreisen gingen zurück (minus 2,2 Prozent).

(Redaktion/Stat. LA)