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Wirtschaft | Di, 31.01.2012 08:06

Verbraucherpreise in Baden-Württemberg steigen wieder

Im Januar erhöhte sich der Verbraucherpreisindex für Baden-Württemberg gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,2 Prozent. Damit bleibt die Teuerungsrate auch zu Beginn des neuen Jahres oberhalb der Schwelle von zwei Prozent. Gegenüber Dezember 2011 gingen die Preise saisonbedingt um 0,4 Prozent zurück. Dies teilt das Statistische Landesamt mit.


Zugelegt haben im Januar die Preise für Heizöl (17,4 Prozent gegenüber Januar 2011) und Kraftstoffe (7,5 Prozent). Auch bei anderen Energiearten zogen die Preise an: Fernwärme legte um 7,4 Prozent zu, Gas um 7,0 Prozent und Strom verteuerte sich um 3,6 Prozent. Bei Nahrungsmitteln stiegen die Preise um 1,7 Prozent an. Teurer wurden hier binnen Jahresfrist Speisefette und –öle (14,0 Prozent), Fleischwaren (4,8 Prozent) und Molkereiprodukte (einschließlich Eier) mit 4,7 Prozent. Billiger wurde demgegenüber Gemüse (− 9,6 Prozent). Bei den alkoholfreien Getränken legten die Preise für Bohnenkaffee (19,9 Prozent) und Kakao (9,7 Prozent) deutlich zu. Die Ausgaben rund um das Wohnen (Mieten und Wohnungsnebenkosten) stiegen um 0,8 Prozent an. Bekleidung und Schuhe wurden um 2,3 Prozent teurer.

Gegenüber Dezember 2011 stiegen die Preise für Heizöl (4,4 Prozent) und Kraftstoffe (3,0 Prozent) wieder spürbar an, nachdem im Vormonat die Preisentwicklung noch rückläufig war. Auch bei anderen Energiearten kletterten die Preise zu Jahresbeginn: Fernwärme wurde um 2,0 Prozent teurer, Gas um 1,6 Prozent, Strom um 1,3 Prozent. Nahrungsmittel wurden um 0,9 Prozent teurer. Dagegen verbilligten sich Bekleidung und Schuhe aufgrund des einsetzenden Schlussverkaufs um 3,2 Prozent. Ebenfalls deutlich billiger wurden saisonbedingt Pauschalreisen (− 16,8 Prozent), Übernachtungen in Baden-Württemberg (− 15,7 Prozent) sowie Flugtickets (− 4,2 Prozent).

(Redaktion)