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Wirtschaft | Di, 30.10.2012 08:24

Verbraucherpreise in Baden-Württemberg um 1,7 Prozent gestiegen

Im Oktober erhöhte sich der Verbraucherpreisindex für Baden-Württemberg gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,7 Prozent. Damit blieb die Teuerungsrate im Oktober deutlich unterhalb der von der Europäischen Zentralbank vorgegebenen Inflationsschwelle von zwei Prozent. Gegenüber dem Vormonat September blieb der Verbraucherpreisindex unverändert. Dies berichtet das Statistische Landesamt.


Bestimmenden Einfluss auf die Gesamtentwicklung haben nach wie vor die Energiepreise. Der Preisanstieg bei Heizöl (10,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat) und Kraftstoffen (4,8 Prozent) lag deutlich über dem Gesamtdurchschnitt. Ohne Berücksichtigung dieser Mineralölerzeugnisse läge der Preisanstieg gegenüber Oktober 2011 lediglich bei 1,4 Prozent. Bei den Kraftstoffen stieg der Preis für Superbenzin mit 5,1 Prozent stärker an als für Diesel (3,8 Prozent). Binnen Jahresfrist deutlich teurer wurde Fernwärme (5,1 Prozent), während der Preis für Gas (2,5 Prozent) und Strom (2,0 Prozent) nicht ganz so stark zulegte.

Nahrungsmittelpreise (3,8 Prozent) sind verglichen mit dem Gesamtindex mehr als doppelt so stark angestiegen. Dabei wurden sowohl Obst (8,6 Prozent) und Gemüse (8,5 Prozent) als auch Fleischwaren (5,6 Prozent) sowie Brot und Getreideerzeugnisse (4,7 Prozent) deutlich teurer. Billiger wurden dagegen Speisefette und -öle (minus 7,3 Prozent) sowie Molkereiprodukte und Eier (minus 2,7 Prozent).

Ein relativ großes Gewicht im statistischen Warenkorb entfällt auf die Ausgaben rund ums Wohnen. Verglichen mit Oktober 2011 stiegen Nettokaltmieten und Wohnnebenkosten nur um 0,6 Prozent. Teurer wurden auch Bekleidung (2,7 Prozent) und Schuhe (4,4 Prozent). Dagegen wurden Haushaltsgeräte (minus 2,1 Prozent) und Telefondienstleistungen (minus 1,4 Prozent) für den Kunden günstiger.

Gegenüber dem Vormonat September stieg der Preis für Heizöl deutlich an (3,0 Prozent). Zugelegt hat auch der Preis für Fernwärme (2,1 Prozent). Dagegen blieben die Preise für Gas und Strom verglichen mit dem Vormonat im Oktober unverändert. Die Preise für Kraftstoffe gingen binnen eines Monats deutlich zurück (minus 4,2 Prozent), wobei der Preis für Superbenzin (minus 4,6 Prozent) stärker nachgab als der Preis für Diesel (minus 2,5 Prozent).

Nahrungsmittel verteuerten sich um 0,2 Prozent, wobei Speiseöle und -fette (2,7 Prozent) sowie Gemüse (2,1 Prozent) deutlich zugelegt haben. Obst (minus 1,4 Prozent) und Fische (minus 0,9 Prozent) kosteten dagegen weniger als im Vormonat.

(Redaktion)