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Wirtschaft | Fr, 26.11.2010 13:52

Verbraucherpreise in Baden-Württemberg ziehen an - Erhebliche Preissteigerung bei Heizöl und Diesel

Nach Feststellung des Statistischen Landesamtes erhöhte sich im November 2010 der Verbraucherpreisindex für Baden-Württemberg gegenüber dem Vorjahresmonat um +1,6 Prozent auf einen Indexstand von 108,9. Damit war der Preisauftrieb um ein halbes Prozent höher als von Oktober 2009 bis Oktober 2010.


Mit einer Preissteigerung um nahezu ein Fünftel (+19,3 Prozent) wurde der Heizölkäufer im November konfrontiert. Auch der Dieselpreis stieg mit +11,1 Prozent zweistellig und damit fast doppelt so stark wie Superbenzin (+5,7 Prozent), so dass sich der Preisunterschied zwischen Diesel und Super im November noch deutlicher reduzierte als im Vormonat.

Wer sich im November noch warme Schuhe und einen Wintermantel kaufte, musste dafür tiefer in die Taschen greifen und mit +4,6 Prozent überdurchschnittliche Preisaufschläge in Kauf nehmen. Leider brachte auch die Konsumbeschränkung der Verbraucher auf Nahrungsmittel im ablaufenden Monat keine Einsparmöglichkeiten, da auch hier mit +2,6 Prozent die Preiserhöhung über dem Durchschnitt lag. Saisonbedingt konnten leichte Preisrückgänge bei Pauschalreisen (-1,5 Prozent) und bei Übernachtungen (-1,6 Prozent) festgestellt werden. Auch gegenüber dem Vormonat Oktober war bei einer Steigerung des Verbraucherpreisindex um 0,3 Prozent die Preiserhöhung für Heizöl mit +2,9 Prozent und für Diesel (+1,0 Prozent) erheblich. Übernachtungen in Hotels oder Pensionen waren jedoch spürbar günstiger (-4,4 Prozent) zu haben.

(Redaktion)