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Wirtschaft | Mo, 30.08.2010 10:18

Verbraucherpreise steigen im Südwesten moderat an

Nach Feststellung des Statistischen Landesamtes erhöhte sich im August 2010 der Verbraucherpreisindex für Baden-Württemberg gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,9 Prozent auf einen Indexstand von 108,6. Mit diesem Anstieg hat die Dynamik bei der Entwicklung der Teuerungsrate wieder etwas nachgelassen. Gegenüber dem Vormonat Juli 2010 blieb der Verbraucherpreisindex unverändert.


Im Vergleich zum August 2009 haben dabei die Preise für Heizöl (13,4 Prozent) und Kraftstoffe (4,4 Prozent) merklich zugelegt. Bei den Kraftstoffen stieg insbesondere der Dieselpreis spürbar um 7,1 Prozent an, während der Preis für Superbenzin um 3,4 Prozent zunahm. Der Strompreis stieg in diesem Zeitraum um 3,0 Prozent, während Fernwärme (minus 6,1 Prozent) und Gas (minus 5,1 Prozent) günstiger wurden.

Die Nahrungsmittelpreise stiegen binnen Jahresfrist leicht überproportional um 1,6 Prozent an. Deutlich teurer wurden Butter mit 35,2 Prozent sowie Kartoffeln mit 18,6 Prozent. Verbilligt haben sich demgegenüber Fleisch bzw. Fleischwaren mit einem Minus von 0,5 Prozent sowie Brot und Getreideerzeugnisse (minus 0,2 Prozent). Die Ausgaben rund um das Wohnen (Mieten einschließlich Nebenkosten) stiegen um 1,1 Prozent an. Insbesondere die Preise für Dienstleistungen bei Wohnungsinstandhaltung (4,1 Prozent) sowie Abwasserentsorgungsgebühren (3,4 Prozent) legten hier merklich zu. Glaswaren, Tafelgeschirr und ähnliche Gebrauchsgüter wurden um 4,2 Prozent teurer. Billiger wurden dagegen Unterhaltungselektronik (minus 2,4 Prozent) und Pauschalreisen (minus 1,0 Prozent).

Gegenüber dem Vormonat Juli gingen die Kraftstoffpreise um 1,5 Prozent zurück. Dies ist damit bei Benzin und Diesel der dritte Preisrückgang gegenüber dem jeweiligen Vormonat in Folge. Bei Bekleidung und Schuhe legten die Preise um 2,0 Prozent zu, bedingt auch durch den beginnenden Umstieg auf die Winterware. Die Nahrungsmittelpreise gingen um 1,2 Prozent zurück. Auch Übernachtungen in Baden-Württemberg (minus 1,7 Prozent) und Flugtickets (minus 1,3 Prozent) wurden günstiger.

(Redaktion/Stat. LA)