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Wirtschaft | Do, 29.10.2009 09:25

Verbraucherpreisindex im Oktober mit plus 0,1 Prozent kaum gestiegen

Nach Feststellung des Statistischen Landesamtes stieg der Verbraucherpreisindex für Baden-Württemberg im Oktober 2009 gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,1 Prozent auf einen Indexstand von 107,4. Ein wesentlicher Grund für den nahezu unveränderten Preisindex ist der starke Preisanstieg im Vorjahr, wodurch der prozentuale Anstieg in diesem Jahr gedämpft wird. Bezogen auf den Vormonat September 2009 nahmen die Verbraucherpreise um 0,2 Prozent zu.

Verbraucherpreisindex Baden-Württemberg


Hauptursache für die sehr niedrige Inflationsrate ist immer noch der starke Preisrückgang bei Mineralölprodukten. So lagen die Preise für Heizöl um 23,5 Prozent und Kraftstoffe um 4,8 Prozent unter den Preisen des Vorjahresmonats. Ohne Berücksichtigung dieser Güter läge die Inflationsrate bei 0,6 Prozent. Bei den Kraftstoffen verringerte sich insbesondere der Dieselpreis deutlich (minus 11,8 Prozent). Normal- und Superbenzin lagen aber nur noch 2,4 Prozent unter den Preisen des Oktobers 2008. Günstiger wurden Gaspreis (minus 14,3 Prozent) und der Preis für Fernwärme (minus 6,0 Prozent), während sich Strom um 4,6 Prozent verteuerte.

Auch bei Nahrungsmitteln kam es gegenüber dem Oktober des Vorjahres zu deutlichen Preisrückgängen (minus 3,6 Prozent). So wurden Gemüse (minus 14,7 Prozent) und Obst (minus 4,0 Prozent) spürbar billiger. Auch bei Molkereiprodukten und Eiern (minus 8,8 Prozent) gingen die Preise spürbar zurück.

Verteuert haben sich demgegenüber die Preise für Tabakwaren (5,4 Prozent) und alkoholische Getränke (1,5 Prozent). Pauschalreisen legten um 4,1 Prozent zu. Tiefer in die Tasche greifen mussten die Verbraucher für Dienstleistungen für die regelmäßige Instandhaltung und Reparatur der Wohnung (4,5 Prozent). Im Vergleich zum Vormonat September 2009 stieg der Heizölpreis um 8,9 Prozent. Kraftstoffe stiegen im Preis durchschnittlich um 1,9 Prozent. Dagegen verbilligten sich Nahrungsmittel um 0,3 Prozent und Pauschalreisen um 2,2 Prozent.

(Stat. Landesamt)