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Unternehmensnachrichten | Di, 06.07.2010 14:09

Wechsel an der Unternehmensspitze: Matthias Müller übernimmt Vorstandsvorsitz der Porsche AG

Der Aufsichtsrat der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, hat Matthias Müller (57) mit Wirkung zum 1. Oktober 2010 zum neuen Vorstandsvorsitzenden des Herstellers sportlicher Premiumfahrzeuge berufen. Müller, der von der Volkswagen AG, Wolfsburg, an die Unternehmensspitze der Porsche AG wechselt, folgt auf Michael Macht (49), der vom Aufsichtsrat der Volkswagen AG in den Konzern-Vorstand berufen worden ist. Er verantwortet künftig das Ressort Produktion und damit die Steuerung sämtlicher Werke des Volkswagen-Konzerns.

Matthias Müller übernimmt zum 01. Oktober 2010 den Vorstandsvorsitz der Porsche AG. (Foto: Porsche AG)

Matthias Müller übernimmt zum 01. Oktober 2010 den Vorstandsvorsitz der Porsche AG. (Foto: Porsche AG)


Matthias Müller, bisher Leiter Produktplanung, Produktmanagement und Modellreihen für den VW-Konzern und die Marke Volkswagen, hat in den vergangenen drei Jahren die Produktlinienentwicklung innerhalb des Wolfsburger Konzerns erfolgreich vorangetrieben. „Mit Matthias Müller gewinnen wir einen ausgewiesenen Produktexperten mit außergewöhnlicher Kompetenz für das Zusammenspiel eigenständiger Marken in einem integrierten und weltweit führenden Automobilkonzern. Mit diesem Wissen ist er Garant dafür, dass die Weltmarke Porsche ihre Spitzenposition nicht nur behaupten, sondern auch weiter ausbauen kann“, sagte Dr. Wolfgang Porsche, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Porsche AG, zur Ernennung des gebürtigen Chemnitzers.

Zugleich würdigte Dr. Porsche die besonderen Verdienste des bisherigen Vorstandsvorsitzenden: „Michael Macht hat die Führung der Porsche AG in einer für das Unternehmen entscheidenden Phase übernommen. Dank seines Könnens und seiner langjährigen Erfahrung im Porsche-Konzern ist es ihm gelungen, das Unternehmen in kurzer Zeit wieder zu stabilisieren und auf ein solides Fundament zu stellen. Mit dem Abschluss des Grundlagenvertrages zwischen der Porsche Automobil Holding SE und der Volkswagen AG hat Michael Macht maßgeblich die Voraussetzungen für den weiteren Fahrplan zum integrierten Automobilkonzern mitgestaltet.“

Auch der Konzern-Betriebsratsvorsitzende der Porsche AG, Uwe Hück, gratulierte dem scheidenden Vorstandsvorsitzenden: „Für seine neue Aufgabe im Konzern-Vorstand von Volkswagen wünsche ich Michael Macht eine glückliche Hand und viel Erfolg. Ich weiß, dass ihm die Menschen bei Porsche auch weiterhin am Herzen liegen werden und er sich auch in Zukunft für die Auslastung unserer Werke in Zuffenhausen und Leipzig einsetzen wird.“

Hück hieß auch den neuen Vorstandsvorsitzenden herzlich willkommen: „Aus zahlreichen Gesprächen mit Matthias Müller weiß ich, dass er die Eigenständigkeit von Porsche auch in Zukunft wahren wird. Deshalb ist er für uns als Arbeitnehmervertreter der Richtige, und deshalb haben wir uns für ihn eingesetzt. Für uns ist er schon heute ein Porscheaner, mit dem wir an allen Standorten richtig Gas geben werden. Ich bin davon überzeugt, dass die Belegschaft mit Matthias Müller gut und erfolgreich zum Wohle der Firma Porsche zusammenarbeiten wird.“

(Redaktion/Porsche)