Sign In

Welcome, Login to your account.

| Fr, 25.02.2011 07:52

Welches Stellenangebot passt zu mir? Internet-Technologie bringt Bewerber und Arbeitgeber zusammen

Viele Unternehmen veröffentlichen ihre Stellenangebote auch im Internet. Für zahlreiche Berufe gibt es jedoch keine eindeutigen Bezeichnungen, so dass die reine Schlagwortsuche oft nicht weiter hilft. Viel einfacher wäre es, wenn man seinen Lebenslauf und sein berufliches Profil ins Internet stellen könnte und dann automatisch die passenden Angebote erhielte.


Genau dies wollen Wissenschaftler der Universität des Saarlandes den Arbeitssuchenden künftig bieten. Gemeinsam mit der Firma imc haben sie eine Internet-Plattform entwickelt, die Bewerber und Unternehmen über ausgefeilte Suchfunktionen zusammenbringt.

In der von Saarbrücker Forschern entwickelten Internet-Plattform können Arbeitssuchende ihren Lebenslauf eingeben und besondere Qualifikationen wie Computer- oder Sprachkenntnisse vermerken. Das System durchsucht dann verschiedene Stellenbörsen im Internet nach Angeboten, die möglichst genau zu dem Bewerberprofil passen. Für die Software stellt es dabei kein Problem dar, wenn für die Beschreibung der gleichen Qualifikation unterschiedliche Begriffe verwendet werden. Falls dann bestimmte Anforderungen für ein Stellengesuch nicht erfüllt werden, macht das Computerprogramm automatisch Vorschläge für entsprechende Weiterbildungsangebote. Das System wurde außerdem mit den sozialen Netzwerken verknüpft, so dass sich Anwender zum Beispiel direkt über ihre Facebook-Kennung einwählen können.

Die Internet-Plattform wurde im Rahmen des Forschungsprojekts „Semantische Assistenzdienste für die berufliche Integration und Persönliche Kompetenzentwicklung (SABINE)“ entwickelt. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Rahmen des Leuchtturmprojekts „Theseus“ finanziert. Projektpartner sind die imc AG aus Saarbrücken und der Lehrstuhl für Management-Informationssysteme von Professor Stefan Strohmeier an der Universität des Saarlandes.

(Redaktion/Uni Saarland)