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Marketing & Personal | Mo, 02.08.2010 09:23

Wenn Schüler und Studenten jobben: Ferienjobs richtig abrechnen

Sommerzeit heißt für viele Schüler und Studenten Ferienjobzeit. Doch wie sind diese Jobs abzurechnen, damit Finanzamt und Krankenkasse zufrieden sind? Ein Merkblatt auf der Webseite der IHK Reutlingen liefert Antworten.


Arbeiten Schüler und Studenten regelmäßig stundenweise in einem Betrieb, können die Sonderregelungen für „Minijobs“ anwendbar sein. Eine Voraussetzung: Der Verdienst übersteigt monatlich nicht die Grenze von 400 Euro. Der Verwaltungsaufwand für den Arbeitgeber ist dann gering: an die Minijobzentrale wird eine Abgabenpauschale von 30 Prozent gezahlt. Diese zentrale Stelle leitet die Teilbeträge weiter an Renten- und Krankenversicherungsträger sowie den Fiskus und die Kirchen.

Wer lediglich die Sommerferien nutzt, um sein Taschengeld aufzubessern, kann als so genannter „kurzfristiger Beschäftigter“ gelten. Das bedeutet, dass der Arbeitgeber für den Schüler oder Studenten keine Sozialabgaben leisten muss. Auch ein Steuerabzug kann bei so niedrigen Entgelten unter bestimmten Voraussetzungen entfallen. Es genügt dann eine Eintragung auf der Lohnsteuerkarte. Bei der Beschäftigung von noch nicht volljährigen Schülern sind daneben arbeitsrechtliche Aspekte zu beachten. Dabei geht es vor allem um Einschränkungen durch das Jugendarbeitsgesetz.

(Redaktion/IHK RT)