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Unternehmensnachrichten | Di, 20.07.2010 10:17

Würth Solar und Manz Automation schließen Kooperationsvertrag

Würth Solar, Innovationsführer in der CIGS-Technologie zur photovoltaischen Energieerzeugung, hat mit Manz Automation, einem der führenden Technologieanbieter von Produktionssystemen für die Photovoltaikindustrie, einen Know-how Lizenzierungs- und Kooperationsvertrag für den Bau von Produktionsstätten für CIGS-Photovoltaikmodule nach dem Vorbild der CISfab in Schwäbisch Hall geschlossen.

Die Entwicklung neuer Solartechnologien wie CIS fördert den Trend zur Nutzung regenerativer Energien. Sonnenenergie zur Stromerzeugung setzt sich immer weiter durch. (Foto: Würth Solar)

Die Entwicklung neuer Solartechnologien wie CIS fördert den Trend zur Nutzung regenerativer Energien. Sonnenenergie zur Stromerzeugung setzt sich immer weiter durch. (Foto: Würth Solar)


Eine Kooperation zwischen einem Hersteller von Solarmodulen und einem Technologieanbieter von Produktionssystemen ist in dieser Form in der Photovoltaik-Branche bislang einzigartig. Würth Solar lizenziert seine Produktionstechnologie für CIGS-Photovoltaikmodule exklusiv an Manz Automation. Der Vertrag umfasst darüber hinaus die Unterstützung von Würth Solar beim Ramp-Up von Produktionsanlagen für CIGS-Module (Anm. der Red.: CIGS steht für Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid). Damit kann Manz Automation nun schlüsselfertige, integrierte Produktionslösungen für CIGS-Solarmodule anbieten.

„Als Vorreiter und Innovationsführer in der CIGS-Technologie und Hersteller von CIGS-Modulen verfügen wir über großes Know-how im Aufbau und Betrieb der Produktionstechnologie. Als erstes Unternehmen weltweit haben wir 2006 die CISfab als Produktionsstätte zur Großserienfertigung von CIGS-Modulen in Schwäbisch Hall errichtet. Dieses Know-how zur Errichtung von Produktionsstätten geben wir nun auch an Manz Automation weiter“, erläutert Bernd Sprecher, Geschäftsführer der Würth Solar GmbH & Co. KG. „Wir unterstützen Manz Automation auch beim Ramp-Up. Gleichzeitig profitieren Manz und seine Kunden auch von den Weiterentwicklungen in der Produktionstechnologie, an welchen wir kontinuierlich mit dem Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) arbeiten. Die Kooperation mit Manz Automation ist ein wichtiger Baustein der strategischen Weiterentwicklung von Würth Solar.“

„Integration ist unser Thema und der Schlüssel für weitere deutliche Kostenreduzierungen“, fasst Dieter Manz, Vorstandsvorsitzender der Manz Automation AG, die Beweggründe für die Kooperation zusammen. „Deshalb haben wir uns nun in einem dynamischen Zukunftsmarkt technologisch entscheidend verstärkt. Wir bieten unseren Kunden damit die Komplettlösung aus einer Hand an – und verfügen somit über ein weltweit einzigartiges Produktportfolio.“

Wirtschaftsminister Ernst Pfister hat die bekannt gegebene Kooperation zweier Partner aus Baden-Württemberg bei hochmodernen Solarzellen als Glücksfall für das Land bezeichnet.

Die PV-Industrie befindet sich global in einem fundamentalen Umbruch. Nach Expertenmeinung gibt es hinsichtlich der kostengünstigen Fertigung und der Technologieentwicklung noch gewaltige Potenziale. Die Stromerzeugungskosten aus Photovoltaik sollen damit in absehbarer Zeit auf 15-20 Cent pro kWh zurückgehen. Auf längere Sicht würden sie also mit der Stromproduktion aus fossilen Energienträgern vergleichbar sein.

Beim ersten Branchentag Photovoltaik in Baden-Württemberg am 24. November 2009 hat Minister Pfister die große Bedeutung dieser Zukunftsbranche für das Land hervorgehoben. Zur besseren Vernetzung der Akteure hat sich der Arbeitskreis „PV in BW“ zusammengefunden, in dem gemeinsame Positionen beraten und Meinungen ausgetauscht werden. Geplant sind Standortmarketingmaßnahmen wie Broschüren, gemeinsamer Internet-Auftritt, Beteiligung an Auslandsreisen.

(Redaktion/Würth Solar/WM BW)