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Wirtschaft | Mi, 18.06.2014 09:38

Zahl der Erwerbstätigen auf Rekordniveau

Im ersten Quartal hatten insgesamt 5,88 Millionen Erwerbstätige ihren Arbeitsort in Baden-Württemberg. Damit erreichte die Erwerbstätigenzahl im Südwesten zum vierten Mal in Folge ein Rekordniveau im Startquartal. Gegenüber dem Vorjahresquartal nahm die Zahl der Erwerbstätigen um 74.100 oder 1,3 Prozent zu. Dies teilt das Statistische Landesamt nach neuesten vorläufigen Berechnungen des Arbeitskreises „Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder“ mit.


Mit dieser Erwerbstätigenentwicklung lag Baden-Württemberg im Bundesländerranking nach Berlin auf Platz zwei. Die Spannweite reichte von +1,4 Prozent in Berlin bis −0,6 Prozent in Sachsen-Anhalt. Bundesweit nahm die Zahl der Arbeitsplätze im 1. Quartal 2014 um 0,8 Prozent auf 41,74 Millionen zu.

Zur positiven Entwicklung in Baden-Württemberg haben die gute konjunkturelle Entwicklung und der milde Winter beigetragen. Im Vergleich zum Vorquartal gab es saisonüblich zwar einen leichten Rückgang der Erwerbstätigenzahl um 35.600 (−0,6 Prozent), dieser fiel jedoch geringer aus als ein Jahr zuvor (−38.500 oder −0,7 Prozent).

Vom Zuwachs an Arbeitsplätzen profitierten die sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer. Nach neuesten Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren im ersten Quartal durchschnittlich 4,18 Millionen Arbeitnehmer sozialversicherungspflichtig beschäftigt, 1,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Der Erwerbstätigenzuwachs im ersten Quartal um insgesamt 74.100 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal war vor allem auf die Dienstleistungsunternehmen zurückzuführen, wo insgesamt 3,97 Millionen Menschen arbeiteten. Dort entstanden per Saldo 61.700 Arbeitsplätze (+1,6 Prozent). Im Produzierenden Gewerbe arbeiteten 1,84 Millionen Erwerbstätige, 12.700 mehr als im Vorjahresquartal (+0,7 Prozent). In der Land- und Forstwirtschaft waren lediglich 70.700 Personen erwerbstätig, 300 weniger als ein Jahr zuvor (−0,4 Prozent).

(Redaktion)