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Wirtschaft | Fr, 17.05.2013 10:15

Zahl der Erwerbstätigen steigt im ersten Quartal um 0,7 Prozent

Rund 41,5 Millionen Erwerbstätige hatten im ersten Quartal 2013 ihren Arbeitsort in Deutschland. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wuchs die Zahl der Erwerbstätigen um 0,7 Prozent. Im ersten Quartal 2012 hatte der entsprechende Anstieg noch 1,4 Prozent betragen. Das zeigen vorläufige Berechnungen des Statistischen Bundesamtes.


Im Vergleich zum vierten Quartal 2012 sank die Zahl der Erwerbstätigen um 518.000 Personen oder 1,2 Prozent. Eine Abnahme der Erwerbstätigkeit ist im ersten Quartal eines Jahres üblich. Saisonbereinigt, das heißt nach rechnerischer Ausschaltung der üblichen jahreszeitlich bedingten Schwankungen, ergab sich gegenüber dem Vorquartal ein Zuwachs um 0,2 Prozent.

Nach Wirtschaftsbereichen betrachtet entfielen im ersten Quartal 2013 weiterhin rund drei Viertel des Anstieges der Gesamterwerbstätigenzahl gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal auf die Dienstleistungsbereiche. Die größten absoluten Beschäftigungsgewinne innerhalb der Dienstleistungsbereiche gab es bei den Öffentlichen Dienstleistern, Erziehung, Gesundheit mit einem Plus von 104.000 Personen oder 1,1 Prozent. Danach folgen die Unternehmensdienstleister mit 66.000 Personen (1,2 Prozent) sowie der Bereich Information und Kommunikation mit 42.000 Personen (3,3 Prozent).

Im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) stieg die Zahl der Erwerbstätigen im ersten Quartal 2013 gegenüber dem Vorjahr 0,6 Prozent, im Baugewerbe um 0,9 Prozent. In der Land- und Forstwirtschaft, Fischerei sank die Erwerbstätigenzahl um 0,3 Prozent.

Die Zahl der Arbeitnehmer erhöhte sich im ersten Quartal 2013 im Vergleich zum ersten Quartal 2012 insgesamt um 352.000 Personen oder 1,0 Prozent auf 36,97 Millionen. Die Zahl der Selbstständigen einschließlich mithelfender Familienangehöriger sank im selben Zeitraum um 59.000 Personen (1,3 Prozent) auf 4,49 Millionen.

Nach ersten vorläufigen Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) sank die Zahl der durchschnittlich geleisteten Arbeitsstunden je Erwerbstätigen im ersten Quartal 2013 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 2,3 Prozent auf 355,0 Stunden. Maßgeblichen Anteil daran hatte die geringere Anzahl an Arbeitstagen. Das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen - also das Produkt aus Erwerbstätigenzahl und geleisteten Stunden je Erwerbstätigen - verminderte sich gegenüber dem ersten Quartal 2012 um 1,6 Prozent auf rund 14,7 Milliarden Stunden.

(Redaktion)