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Wirtschaft | Do, 12.12.2013 09:08

Zahl der Unternehmensinsolvenzen in den ersten drei Quartalen weiter rückläufig

In den Monaten Januar bis September 2013 meldeten die deutschen Amtsgerichte 19.924 Unternehmensinsolvenzen. Das waren 8,6 Prozent weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. Dies berichtet das Statistische Bundesamt.


Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen lag im Zeitraum Januar bis September 2013 mit 69.264 Fällen um 7,1 Prozent niedriger als in den ersten neun Monaten 2012. Zusammen mit den Insolvenzen von anderen privaten Schuldnern und Nachlässen summierte sich die Gesamtzahl der Insolvenzen auf insgesamt 107.525 Fälle. Das waren 6,5 Prozent weniger als in den Monaten Januar bis September 2012.

Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger bezifferten die Gerichte für die Monate Januar bis September 2013 auf 23,7 Milliarden Euro. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum hatten sie bei 39,3 Milliarden Euro gelegen.

Auf Basis der bisherigen Entwicklung rechnet das Statistische Bundesamt für das gesamte Jahr 2013 mit rund 26.600 Unternehmensinsolvenzen (2012: 28.297) und rund 92.500 Verbraucherinsolvenzen (2012: 97.608). Insgesamt werden rund 143.400 Insolvenzfälle (2012: 150.298) erwartet.

Im September 2013 wurden 2.000 Insolvenzen von Unternehmen (- 2,8 Prozent gegenüber September 2012). Das bedeutet einen Rückgang um 2,8 Prozent gegenüber September 2012. Bei den Verbrauchern erhöhte sich dagegen die Anzahl um 4,1 Prozent auf 7.493 Insolvenzen. Insgesamt registrierten die Gerichte 11.572 Insolvenzen, das waren 4,1 Prozent mehr als im September 2012.

(Redaktion)