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Wirtschaft | Fr, 02.08.2013 10:06

Zahl der Unternehmensinsolvenzen weiter rückläufig

Die deutschen Amtsgerichte meldeten im ersten Quartal 6.608 Unternehmensinsolvenzen. Das waren 11,7 Prozent weniger als im ersten Quartal 2012. Einen Anstieg der Unternehmensinsolvenzen hatte es zuletzt im ersten Quartal 2010 gegeben. Seitdem war die Zahl der Unternehmensinsolvenzen stets niedriger als in den entsprechenden Vorjahresquartalen. Das zeigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes.


Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen lag im ersten Quartal 2013 mit 23.087 Fällen um 9,3 Prozent niedriger als im ersten Quartal 2012. Bereits seit dem ersten Quartal 2011 war die Zahl der Verbraucherinsolvenzen geringer als in den entsprechenden Vorjahresquartalen. Zusammen mit den Insolvenzen von anderen privaten Schuldnern und Nachlässen summierte sich die Gesamtzahl der Insolvenzen im ersten Quartal 2013 auf insgesamt 35.695 Fälle. Das entspricht einem Rückgang um 9,3 Prozent gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres.

Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger bezifferten die Gerichte für das erste Quartal 2013 auf 8,1 Milliarden Euro. Im ersten Quartal 2012 hatten sie bei 10,0 Milliarden Euro gelegen.

Im März 2013 wurden 2.313 Insolvenzen von Unternehmen. Gegenüber März 2012 bedeutet das einen Rückgang um 17,7 Prozent. Bei den Verbrauchern sank die Zahl der Insolvenzen um 16,4 Prozent auf 7.565. Insgesamt registrierten die Gerichte 11.892 Insolvenzen, das waren 15,6 Prozent weniger als im März 2012.

(Redaktion)