Sign In

Welcome, Login to your account.

Unternehmensnachrichten | Fr, 11.11.2011 10:43

Zukunftsorientierte Produktion bei Nudelhersteller Alb-Gold: Hackschnitzel-Heizwerk in Betrieb genommen

Teigwarenhersteller Alb-Gold aus Trochtelfingen steht für natürliche, nachhaltig produzierte Nudeln und Spätzle. Bei der Produktion setzt das Unternehmen modernste Technologie ein – nun auch bei der Erzeugung von Wärme durch die Umstellung auf erneuerbare Energie. In dieser Woche wurde zum ersten Mal der Brenner des neuen Hackschnitzel-Heizwerks angezündet, mit dem nach der Inbetriebnahme rund 85% der jährlich für die Teigwarenherstellung benötigten Prozess- und der Raumwärme gedeckt werden kann.

Irmgard Freidler (Geschäftsführerin Alb-Gold), Architekt Günther Kerler und der Technische Leiter Rudolf Faass nehmen die Anlage in Betrieb. (Foto: Alb-Gold)

Irmgard Freidler (Geschäftsführerin Alb-Gold), Architekt Günther Kerler und der Technische Leiter Rudolf Faass nehmen die Anlage in Betrieb. (Foto: Alb-Gold)


Das Familienunternehmen von der Alb setzt schon seit Jahren auf Transparenz, Information und Aufklärung. Jetzt leistet der Betrieb ein weiteres Mal Pionierarbeit. „Mit der Hackschnitzelheizung haben wir die Möglichkeit regionale, erneuerbare Rohstoffe zur Energiegewinnung zu nutzen. Dies entspricht zu 100 Prozent unserer Philosophie“, erklärt Firmeninhaberin Irmgard Freidler.

In der Anlage werden Landschaftspflegeholz, Straßenbegleitgrün und Grüngutschnitt z.B. vom Baum- und Heckenschnitt in Wärme umgewandelt. Denn das Unternehmen spricht sich klar gegen die Nutzung von Lebens- oder Futtermitteln zur Energiegewinnung aus. Der tägliche Verbrauch im Hackschnitzelwerk wird nach der Inbetriebnahme rund 40 SM³ (Schüttraummeter) betragen. Dies entspricht etwa 2.800 Liter Heizöl, die derzeit noch für die Nudelherstellung benötigt werden. Etwa 700.000 Liter Heizöl können so pro Jahr eingespart werden.

Die Umwelt profitiert doppelt von der neuen Anlage. Zum einen durch die starke Reduzierung des Verbrauchs fossiler Brennstoffe und zum anderen durch die Absenkung des CO2 Ausstoß. Die Abgase werden mittels Elektrofilter gereinigt und der ausgestoßene Rauch hat einen Feinstaubgehalt von weniger als 20 µg/m3, was deutlich unter dem gesetzlich geforderten Wert von 50 µg/m3 liegt. Die CO2 Bilanz lässt sich ebenfalls sehen. Mit dem neuen Hackschnitzelheizwerk wird sich der CO2-Ausstoß auf rund 20 Prozent des ursprünglichen Wertes reduzieren. Durch die Investition in Umwelttechnologie setzt Alb-Gold einen weiteren Meilenstein bei der Umsetzung einer nachhaltigen, zukunftsorientierten Lebensmittelherstellung. 

(Redaktion)