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Wirtschaft | Do, 27.10.2011 14:45

Zweitstärkster Stellenzuwachs bundesweit: 1,6 Prozent mehr Erwerbstätige in Baden-Württemberg

Im Südwesten ist die Zahl der Erwerbstätigen im 2. Quartal 2011 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal um 1,6 Prozent gestiegen. Nach den neuesten Ergebnissen des Arbeitskreises „Erwerbstätigenrechnung des Bundes und der Länder“ lag Baden-Württemberg mit diesem prozentualen Stellenzuwachs nach Bayern auf Platz 2, gemeinsam mit dem Saarland, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz. Dies teilt das Statistische Landesamt mit.


Die Spannweite der Erwerbstätigenentwicklung der Länder reichte von + 1,9 Prozent in Bayern bis – 0,5 Prozent in Mecklenburg-Vorpommern. Bundesweit betrug der Erwerbstätigenzuwachs 1,4 Prozent.

Von der positiven Beschäftigungsbilanz profitierten in Baden-Württemberg vor allem die sozialversicherungspflichtig beschäftigten Arbeitnehmer, mit Abstand die größte Gruppe der Erwerbstätigen. Nach neuesten Angaben der Bundesagentur für Arbeit standen Ende Juni 2011 in Baden-Württemberg 3,98 Mill. Personen in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis, fast 95.000 oder 2,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Damit wurde der letzte Höchststand der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung von 3,89 Mill. vom Juni 2008 und damit das Vorkrisenniveau erstmals wieder übertroffen, und zwar um gut 91.000.

Das Verarbeitende Gewerbe verzeichnete im Juni 2011 mit einem Plus von 24.400 gegenüber dem Vorjahresmonat den zahlenmäßig stärksten Beschäftigtenzuwachs (+ 2,0 Prozent), gefolgt von der Zeitarbeitsbranche mit einer Zunahme um 19.100 Beschäftigte (+ 23,8 Prozent), dem Gesundheits- und Sozialwesen (+ 12.600 Beschäftigte oder + 2,9 Prozent) und dem Handel (+ 12.000 Beschäftigte oder + 2,2 Prozent). Alleine auf diese vier Branchen entfielen gut 70 Prozent des gesamten Zuwachses an sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen.

(Redaktion)